Wenn ein „Wir“ zerbricht, bleibt die wichtigste Beziehung bestehen: die zu Ihnen
Eine Trennung nach vielen gemeinsamen Jahren ist selten nur das Ende einer Partnerschaft. Oft ist sie der plötzliche Einsturz eines gesamten Lebensentwurfs.
Von einem Moment auf den anderen lösen sich Zukunftspläne, Gewohnheiten und vermeintliche Sicherheiten auf. Die Stille wird laut. Und die Frage drängt sich auf:
Wer bin ich ohne das Gegenüber?
Ich kenne diesen tiefgreifenden Umbruch aus eigener Erfahrung.
Mitten in einem solchen Sturm machen wir jedoch häufig eine überraschende Entdeckung: Dort, wo etwas zerbricht, kann gleichzeitig etwas Neues entstehen.
Nicht aus Stärke im klassischen Sinn. Sondern aus dem Mut, bei sich selbst zu bleiben.
Jeder Mensch geht mit solchen Lebensphasen anders um. Manche ziehen sich zurück, andere flüchten in Aktivität. Doch der eigentliche Wendepunkt beginnt oft dort, wo wir unseren Blick wieder mit Mitgefühl auf uns selbst richten.
Wo wir aufhören, uns über das Verlorene zu definieren.
Wo wir erkennen:
„Die Situation im Außen ist schmerzhaft. Mein innerer Wert bleibt dennoch unberührt.“
Echter Selbstwert entsteht nicht in den Zeiten, in denen alles leicht ist. Er wächst in den Momenten, in denen wir den Schmerz annehmen, ohne ihm die Regie über unser Leben zu überlassen.
Dann beginnt ein neues Kapitel.
Nicht geprägt von Abhängigkeit, sondern von Klarheit.
Nicht bestimmt von Angst, sondern von Selbstbestimmung.
Du gibst Feedback.
Du klärst Erwartungen.
Du schaffst Lernmöglichkeiten.
Du räumst Hindernisse aus dem Weg.
Und trotzdem gibt es eine Grenze:
Du kannst Verantwortung für den Rahmen übernehmen, aber nicht für die Entwicklung eines anderen Menschen.
Du kannst ein Gespräch führen.
Die nächsten Schritte muss dein Gegenüber selbst gehen.
Du kannst Chancen schaffen.
Nutzen muss sie die Person selbst.
Du kannst Entwicklung begleiten.
Verantwortung dafür übernehmen kannst du nicht.
Für Führungskräfte ist genau diese Trennung oft anspruchsvoll: unterstützen, ohne zu übernehmen.
Gerade dann, wenn du Potenzial siehst und gern mehr Bewegung ermöglichen würdest.
Wo trägst du gerade noch Verantwortung, die eigentlich bei deinem Gegenüber liegt?
#Leadership #Coaching #FrauenInFührung
Nicht gesund. Aber nützlich.
Ein Mensch, der glaubt, noch nicht gut genug zu sein, kann unglaublich leistungsbereit sein. Er arbeitet länger, passt sich stärker an, übernimmt noch eine Aufgabe, macht noch eine Fortbildung, versucht noch besser zu werden.
Er möchte Erwartungen erfüllen. Anerkennung bekommen. Dazugehören.
Und von außen sieht das möglicherweise ziemlich gut aus: High Performer.
Kürzlich kam ich auf eine ziemlich irritierende Frage: Welchen Vorteil hat es eigentlich, sich selbst NICHT zu akzeptieren?
Erstaunlich viele.
Wer sich selbst nicht genügt, lässt sich leichter steuern. Wer Angst hat, nicht gut genug zu sein, passt sich eher an. Wer seinen eigenen Wert an Leistung koppelt, kann enorme Energie entwickeln.
Selbstzweifel können antreiben.
Und unsere Arbeitswelt belohnt einiges davon ziemlich zuverlässig. Mehr leisten. Mehr erreichen. Mehr können. Mehr aushalten.
Nur: Wann wird aus Leistungsbereitschaft Selbstüberforderung? Wann aus Entwicklung eine Optimierungsschleife?
Und wann arbeite ich nicht mehr, weil ich etwas erreichen möchte, sondern weil das nächste Ziel mir vielleicht endlich beweist:
Jetzt bin ich gut genug.
Das Dumme ist: Dieses „jetzt“ kommt erstaunlich selten.
Und damit wird die Frage auch wirtschaftlich interessant.
Natürlich kann ein Unternehmen kurzfristig davon profitieren, wenn Menschen über ihre Grenzen gehen.
Sie leisten viel. Sie funktionieren. Sie halten durch.
Aber langfristig? Was kostet es ein Unternehmen, wenn Leistung aus Angst entsteht? Wenn Anpassung wichtiger wird als Widerspruch?
Wenn Menschen ihre Grenzen erst bemerken, wenn sie längst darüber gegangen sind?
Ich möchte jedenfalls nicht weniger leisten. Aber immer weniger leisten müssen, um mich für wertvoll zu halten.
Vielleicht bedeutet Raum für Veränderlichkeit auch: Raus aus der permanenten Optimierungsschleife.
Nicht stehenbleiben. Nicht weniger wollen. Nicht weniger leisten. Sondern selbst entscheiden können, ob ich mich entwickeln will – oder glaube, mich verändern zu müssen.
Denn vielleicht beginnt Selbstakzeptanz genau dort:
Ich darf mich verändern, ohne mich vorher für falsch erklären zu müssen.
Und vielleicht lohnt es sich deshalb, bei all der Leistung, die wir täglich sehen und bewerten, gelegentlich eine andere Frage zu stellen:
Wer erbringt hier eigentlich die Leistung – der freie Mensch oder seine Angst, nicht zu genügen?
Danke an Friedemann Schulz von Thun Institut für Kommunikation für das Modell des Werte- und Entwicklungsquadrat als mein täglicher Begleiter in Beruf und Privatleben und Rahmen meiner Gedanken
LOGOTHERAPIE und EXISTENZANALYSE
nach Viktor Frankl
Intensiv-Online-Kurs in kleinen Gruppen (max 4 TN) mit flexiblen Terminabsprachen
Zertifizierung zum "Associate of Logotherapy" über Viktor Frankl Institute of Logotherapy (VFIL), Chicago, USA, sowie Viktor Frankl Institut, Wien, Austria, möglich
Beginn: September 2026
Umfang: ca. 110 UStd.
Dauer: ca. 9-12 Monate, je nach terminlicher Flexibilität
Weitere Infos unter:
schreiber@curavitae.eu
https://lnkd.in/eH5SBwUn
Manchmal muss man nicht lernen, den anderen zu verstehen.
Man muss lernen, in seine Welt einzutauchen.
Ich erlebe in meiner Arbeit häufig Menschen allein, manchmal aber kommt ein Paar gemeinsam zu mir. Und manchmal sitzt dann ein Mann neben seiner krebserkrankten Frau, der eigentlich gar nicht so recht weiß, was er hier soll.
Er kommt mit, aus Liebe, aus Sorge, vielleicht auch ein wenig aus Pflichtgefühl. Und er bringt seine eigene Sicht auf die Dinge mit.
So war es auch bei diesem Paar.
Sie war nach der Krebserkrankung längst wieder im Arbeitsleben. Mit reduzierten Stunden und trotzdem waren diese Stunden kaum zu schaffen. Die Fatigue war geblieben. Dazu kamen Fragen, die sich nicht einfach leiser stellen ließen: Was wird aus meiner beruflichen Zukunft? Was bedeutet es, wenn ich dauerhaft weniger arbeiten kann? Was passiert dann mit meiner finanziellen Sicherheit, vielleicht sogar mit meiner Altersvorsorge?
Ihr Partner konnte diese Erschöpfung nur schwer verstehen.
Im Gespräch wurde deutlich, dass beide in sehr unterschiedlichen Welten lebten. Er mit einem tiefen, fast selbstverständlichen Vertrauen in das Leben und in die Menschen, die er liebt. Sie mit einer Erfahrung von Vertrauensbrüchen, nun auch was ihren Körper betrifft, und mit existenziellen Fragen, die sich nicht durch positives Denken auflösen ließen.
Ich erzählte ihm, was Fatigue für mich selbst bedeutet, weil auch ich sie kenne.
Er sah mich an und sagte:
„Das kann ich mir bei Ihnen gar nicht vorstellen.“
Und vielleicht war genau das der Moment, in dem etwas begann.
Denn es ging gar nicht darum, dass einer von beiden Recht hatte.
Es ging darum, dass sie aufhörten, die Welt des anderen ständig aus der eigenen heraus zu bewerten.
Sie durfte erkennen, dass seine Zuversicht nicht bedeutete, dass er ihre Erfahrung kleinmachen wollte.
Und er durfte beginnen zu verstehen, dass ihre Erschöpfung keine Frage der richtigen Einstellung war.
Aber noch etwas geschah. Sie erkannte, dass auch er mit den Folgen der Erkrankung lebte. Dass auch sein Leben Einschränkungen erfahren hatte. Dass sie so sehr auf das geschaut hatte, was der Krebs ihr genommen hatte, dass sie manchmal nicht mehr wahrgenommen hatte, was er auch ihm genommen hatte.
Und plötzlich standen da nicht mehr die Erkrankte und der, der sie nicht verstand.
Da standen wieder zwei Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, unterschiedlichen Möglichkeiten, unterschiedlichen Arten, mit dem Leben umzugehen.
Und genau darin liegt die Magie eines Berührungsraumes: Nicht darin, dass zwei Menschen gleich werden, sondern darin, dass sie sich in ihrer Verschiedenheit wieder begegnen können.
#Berührungsräume #Krebs #Psychoonkologie #Fatigue #Angehörige #Krebserkrankung #Partnerschaft #Survivorship #Empathie #Kommunikation #ExistenzielleFragen #Liebe #Psychoonkologie2punkt0
Ein Paar ohne äußeren Raum…
beginnt, sich selbst zu verdichten.
Und irgendwann:
wird Nähe zu Enge
wird Liebe zu Kontrolle
Nicht, weil sie sich nicht lieben.
Sondern weil sie keinen Raum haben,
die Spannung zu verarbeiten.
Kennst du diesen Moment, wo Nähe plötzlich eng wird?
Wenn du magst, erzähl mir davon.
Akademie für Persönlichkeitsbildung, Jean-Marie Bottequin
Frage nach meinen Test: „Archetypen der Frau“
www.bottequin.de
Save the date! Woche der seelischen Gesundheit 10.-20. Oktober 2026
Save the date!
Woche der seelischen Gesundheit vom 10. – 20. Oktober 2026
Kostenlose Veranstaltungen zum Informieren und mitmachen!
Praxis Flierl Veranstaltungen unter:
www.praxis-flierl.de/blog
Nürnberger Veranstaltungskalender unter:
Woche-seelische-gesundheit.nuernberg.de
Bundesweiter Veranstaltungskalender unter:
https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/veranstaltungen/
Beste EMDR Bedingungen!
Warum?
Francine Shapiro hatte die Idee zur Erprobung und Untersuchung dieser Methode zufällig beim Spazierengehen im Park. Sie bewegte die Augen hin und her und erlebte eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken.
Manche Erfahrungen werden nicht vollständig verarbeitet. Obwohl das Ereignis längst vorbei ist, können Gefühle, Körperreaktionen oder Erinnerungen weiterhin belastend wirken.
EMDR unterstützt die Verarbeitung solcher unvollständig verarbeiteten Informationen. Durch geführte Augenbewegungen oder andere Formen bilateraler Stimulation wird ein Verarbeitungsprozess angestoßen, der dazu beiträgt, belastende Erfahrungen zu verarbeiten.
Ein Spaziergang im Wald hilft der Psyche nicht nur durch Bewegung. Das Licht/Schattenspiel in den Bäumen ist eine natürliche Art bilateraler Stimulation und kann zur Erleichterung bei Angst, Panik, Trauma und Trauer führen.
Mehr Infos unter: www.praxis-flierl.de/emdr
Sprechen Sie mich an! WA 0176 7672 5936
"Psychologie hörbar machen - Innovative Wege der Psychoedukation und Gesundheitskommunikation"
Referent*in: Felicitas Heyne
Wie erreichen wir Menschen mit psychologischen Informationen, wenn klassische Informations- und Versorgungsangebote an ihre Grenzen stoßen?
Anhand des Projekts „Audiopedia“ gibt Felicitas Heyne spannende Einblicke in innovative Ansätze der Gesundheitskommunikation und zeigt, wie niedrigschwellige Audioformate die Gesundheitskompetenz stärken und den Zugang zum psychologischen Wissenabgleich (Psychoedukation) fördern können.
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Impulsvortrag mit praxisnahen Beispielen, internationalen Perspektiven und Raum für Austausch.
Durch die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz werde zwei Fortbildungspunkte für die Veranstaltung vergeben. Darüberhinaus kann eine allgemeine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.
Datum. Montag, 21.09.2026
Uhrzeit
Beginn: 19:00
Ende: 20:30
Kontakt
Landesgruppe Rheinland-Pfalz im BDP
info@lg-rp.bdp-verband.de
Mein Weg zur Heilpraktikerin für Psychotherapie
Wie ich Heilpraktikerin für Psychotherapie geworden bin? Aus einem tiefen inneren Mangel heraus – über meine eigene Heilung hin zu meiner wahren Berufung.
Mein Start ins Leben war nicht leicht: Ich war nicht geplant und bin in einem Umfeld ohne echte Liebe aufgewachsen. Schon früh lernte ich, einfach nur zu funktionieren und nicht aufzufallen. Ich sollte weder zu klug noch zu dumm, weder zu schön noch zu hässlich sein, um bloß keinen Neid oder Ärger zu erzeugen. Die Bestätigung, die mir innen fehlte, suchte ich fortan im Außen. Mit 20 Jahren kam ich nach Deutschland und stürzte mich in den Modus „schneller, höher, weiter“. Nach außen hin wirkte ich glücklich, gesund und erfolgreich – doch tief in meinem Inneren war ich einsam, traurig und völlig ausgebrannt.
Der Wendepunkt kam, als ich selbst eine Psychotherapie begann. Als mich die Therapeutin fragte: „Wie geht es Ihnen heute?“, weinte ich drei Stunden lang aus tiefster Seele. In intensiven Sitzungen – mit Gesprächs-, Trauma- und Hypnosetherapie – lernte ich zum ersten Mal, meine verdrängten Gefühle wahrzunehmen, sie auszuhalten und loszulassen.
Als ich am Ende dieses Weges ein echtes, von materiellen Dingen völlig unabhängiges Glück spürte, wollte ich genau verstehen: Wie funktioniert die menschliche Seele eigentlich? Was heilt uns? Ich vertiefte mich mit großer Wissbegierde in Ausbildungen und erinnerte mich an etwas, das mich schon als Kind ausgemacht hatte: meine tiefe Neugier auf die Lebensgeschichten anderer Menschen und meine Leidenschaft, einfach zuzuhören.
Was mir vor Jahren eine Bekannte geraten hatte – das Zuhören zum Beruf zu machen –, ist heute meine gelebte Realität. Ich gebe das weiter, was mir selbst geholfen hat, und begleite Menschen dabei, sich selbst zu verstehen und ihren Weg zu einem glücklicheren Leben zu finden.
Hashtags: #Psychotherapie #Heilpraktikerin #Selbstfindung #MentaleGesundheit #MentalHealth #Traumabewältigung #Persönlichkeitsentwicklung #Berufung #TherapieHilft #BurnoutRecovery #Lebensweg #Seelenheilung #Zuhören
𝐖𝐄𝐑𝐃𝐄 𝐌𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐊𝐎𝐋𝐋𝐄𝐆:𝐈𝐍
📢 𝐖𝐄𝐑𝐃𝐄 𝐌𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐊𝐎𝐋𝐋𝐄𝐆:𝐈𝐍 🌻
Nein, diesmal suche nicht ich Verstärkung für mein Trainerteam. 😄
Aber vielleicht sitzt meine zukünftige Kollegin gerade irgendwo auf LinkedIn, Instagram oder Facebook und denkt:
„Eigentlich wäre es Zeit für etwas Neues.“
Die WIFI ÖFA GmbH (WIFI Oberösterreich) in Linz sucht aktuell eine
ASSISTENT:IN | Vollzeit – 38 Stunden
Und wer glaubt, Assistenz bedeutet nur Telefon, Kalender und ein bisschen Administration, wird hier vermutlich überrascht sein.
Es geht um Organisation. Kommunikation. Koordination. Überblick.
Sie sorgen mit dafür, dass Kurse organisatorisch funktionieren, koordinieren Termine, kommunizieren mit Kund:innen und Trainer:innen, unterstützen bei Abrechnungen und Controlling und kümmern sich um unterschiedlichste Aufgaben im Office Management.
Kurz gesagt:
Während wir Trainer:innen vorne arbeiten, brauchen wir jemanden, der im Hintergrund den Laden mit am Laufen hält. 😉
Gesucht wird daher jemand, der selbstständig arbeitet, Organisationstalent mitbringt, mit Menschen umgehen kann und auch dann noch den Überblick behält, wenn gleichzeitig drei Dinge passieren.
💻 Sehr gute IT-Kenntnisse sollten vorhanden sein.
🤝 Eigeninitiative und Teamorientierung sowieso.
🧠 Und ein bisschen Improvisationstalent schadet bei uns definitiv nicht.
Dienstort: Linz
Umfang: 38 Stunden/Vollzeit
Einstieg: ab sofort bzw. laut Ausschreibung ab 01.08.2026
Gehalt: € 36.373,40 bis € 42.722,12 brutto/Jahr – abhängig von der entsprechenden Einstufung und Erfahrung.
Und vielleicht heißt es dann tatsächlich bald:
„Willkommen im Team – und willkommen als meine neue Kollegin bzw. mein neuer Kollege.“ 😎🌻
Interesse?
Dann bewirb dich direkt über die offizielle Ausschreibung der WIFI ÖFA GmbH.
Und wenn du jemanden kennst, bei dem du beim Lesen sofort denkst:
„Das wäre genau etwas für sie/ihn!“
👉 Markieren.
👉 Weiterschicken.
👉 Oder einfach diesen Beitrag teilen.
Hier der Link zur Stellenausschreibung:
https://lnkd.in/dyrgmmR6
Vielleicht finden wir auf diesem Weg genau die richtige Person.
LG, Milos.🌻
#werdemeinekollegin #wifioö #JobsLinz #linz #assistenz #officemanagement #Karriere #oberösterreich #teamwork #jobsoö
Nicht, weil sie falsch sind.
Sondern weil sie nicht gesehen werden.
Frage an dich:
Wo spürst du als Paar den Einfluss von außen?
Frage nach meinen Test: „Die 12 Liebesvitamine“
Akademie für Persönlichkeitsbildung, Jean-Marie Bottequin
Wie viele Leben passen eigentlich in ein Leben?
Heute Abend im Coaching ging es um große Wünsche.
Meine Klientin ist 40.
Noch einmal studieren?
Noch ein Kind?
Noch einmal etwas ganz Neues beginnen?
Und irgendwann waren wir gar nicht mehr bei ihr.
Sondern bei einer Frage, die vermutlich jeden von uns irgendwann betrifft:
Wie viel Zukunft traue ich mir eigentlich zu?
Denn wir entscheiden ja selten nur zwischen A und B.
Wir entscheiden auch zwischen Bedürfnissen.
Zwischen Sicherheit und Möglichkeit.
Zwischen einem eigenen Wunsch und dem Wunsch nach Verbindung.
Zwischen dem, was wir wollen – und dem, was wir dafür möglicherweise verlieren.
Und gerade bei den großen Dingen wünschen wir uns doch jemanden, der sagt:
„Mach. Ich glaube an Dich. Ich gehe mit.“
Was aber, wenn niemand mitgeht?
Oder wenn genau der Mensch, den wir gerne an unserer Seite hätten, etwas anderes möchte?
Wie wichtig ist mir dann mein Wunsch?
Und wie wichtig die Harmonie?
Ich glaube, wir schauen ziemlich genau darauf, was es uns kosten könnte, einen Wunsch zu verfolgen.
Aber erstaunlich selten auf den Preis, den wir dafür zahlen, ihn nicht zu verfolgen.
Denn auch Nicht-Tun hat Konsequenzen.
Und vielleicht liegt genau dort die schwierige Wahrheit:
Es gibt Entscheidungen, bei denen es keine Variante ohne Verlust gibt.
Vielleicht hoffen wir deshalb so lange auf eine weitere Möglichkeit.
Eine, bei der alle mitgehen.
Niemand enttäuscht ist.
Nichts verloren geht.
Und wir vorher wissen, dass alles gut wird.
Nur gibt es diese Variante manchmal nicht.
Und vielleicht beginnt genau dort radikale Akzeptanz.
Nicht:
„Ich finde das gut.“
Nicht:
„Dann ist es eben so.“
Sondern:
Ich höre auf, darauf zu warten, dass die Wirklichkeit anders sein müsste, damit meine Entscheidung leichter wird.
Ich sehe, was ist.
Ich sehe, was ich will.
Ich sehe den Preis.
Und dann entscheide ich.
Vielleicht darf ich anschließend sogar um das Leben trauern, das ich deshalb nicht gelebt habe.
Ohne das gewählte Leben für falsch zu halten.
Denn vielleicht bedeutet Zufriedenheit gar nicht, irgendwann alles bekommen zu haben.
Vielleicht bedeutet sie auch, Frieden mit dem Preis der eigenen Entscheidungen zu schließen.
Meine Frage fürs Wochenende:
Wie viele Leben passen eigentlich in ein Leben?
Und vielleicht noch wichtiger:
Welches davon möchte ich wirklich leben - auch wenn nicht alle mitkommen?
Du hast so viele Bücher über Kommunikation gelesen.
Du hast wirklich spannende Führungs-Seminare besucht. Und trotzdem verfällst Du immer wieder in die gleichen Kommunikationsmuster: v.a wenn Du innerlich in Eile bist und v.a. wenn du kritisiert wirst!!
In meinen Mentorings wird immer wieder deutlich, dass hinter diesen Dynamiken unsere Schatten stehen. Die unerlösten Schätze, die sich dann durch alte Bindungsmuster bemerkbar machen, denen wir wieder verfallen, so wie früher, weil sie so bekannt sind. Sie sind gespeichert in unserem Nervensystem und schnell zur Verfügung. Kritik löst Kindheitserfahrung aus. Aber eben nicht bewusst, sondern unbewusst und führt unweigerlich zur Reaktion. Aber Dein Reaktionsmuster passt nicht mehr zu Dir!!
Du schaffst es nicht, zwischen Reiz und Reaktion die berühmten 5 Sekunden vergehen zu lassen. Solange Du nicht agierst sondern re-agierst, ist Führung nicht adäquat.
Du bist erwachsen und Deine guten Ressourcen möchten auch ans Licht!
Du kannst also, wenn Du aufmerksam bist, die alten Muster erkennen, Dich bedanken und sie verabschieden. Aber damit das Neue Verhalten funktioniert, musst Du neue Verhaltensmuster implementieren!
In der Zusammenarbeit mit mir erkennst Du Deine Muster und anerkennst sie. v.a aber die dahinterliegende Struktur, die nur Dich ausmacht, gerade Dich.
Du verarbeitest wohlwollend die alten Gründe und bist dann frei, Dein Verhalten endlich zu steuern. Auch wenn`s mal eng wird.
Wir werfen also nicht alles über Bord sondern schauen uns Deine sensible Wahrnehmung an. Damit ab jetzt Deine Anteile (endlich) fein zusammenwirken.
Damit Du nicht mehr funktionierst, sondern echt ankommst und verstanden wirst, im Unternehmen und zu Hause!
Aus Schmerzen können wirklich Schätze werden, dann wenn Du Kommunikation ab jetzt steuern möchtest! Frei von Déjavùs ....
Mal EHRLICH Mitteilen üben / Traumaheilung nach Gopal Klein
Ich biete eine neue Praxisgruppe an - online - zum Ehrlichen Mitteilen
Kennst du das Buch "Der Vagusschlüssel zur Traumaheilung" ? Genau darum geht es in dieser Gruppe, gemeinsam in Verbindung zu stehen nach den Regeln zu Ehrlichem Mitteilen "Level 1". Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass der Online-Raum hier perfekt passt: flexibel, niedrigschwellig und trotzdem verbindlich.
Verlässlichkeit: Regelmäßige Termine schaffen Routine.
Sicherheit: Ein geschützter Raum für offenes Teilen und Feedback.
Verbindlichkeit: Die Gruppe motiviert, dranzubleiben – besonders, wenn man sich gegenseitig unterstützt.
Wie funktioniert die Gruppe?
Teilnehmer:innen: bis zu 4 Personen (kleine Gruppe für intensive Praxis)
Level 1 als Basis (für Einsteiger:innen oder zur Auffrischung)
Termine: 10 Treffen zwischen Oktober und Dezember 2026
Wochentage: Mittwochs
Uhrzeit: 17–18 Uhr
Ablauf pro Termin: 60 Minuten Gesamtzeit
Jede:r hat 10 Minuten Sprechzeit
und Raum für Reflexion, während die anderen Sprechen
Kosten & Anmeldung
79 € im Voraus (für alle 10 Termine)
Warum Vorabzahlung?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Verbindlichkeit steigt, wenn die Teilnahme im Voraus gebucht wird. Falls ich einen Termin kurzfristig absagen muss, wird er selbstverständlich nachgeholt.
Anmeldung:
Möchtest du dabei sein? Schreib mir einfach eine kurze Nachricht – ich nehme dich gerne auf die Liste. Bei Fragen oder Unsicherheiten biete ich auch ein kostenloses 30-minütiges Zoom-Gespräch an, um dich und die Methode kennenzulernen.
Nächste Schritte
Sobald sich genug Interessent:innen gefunden haben, gebe ich Bescheid.
Fragen?
Schreib mir jederzeit eine E-Mail.
Danke und herzliche Grüße,
Andrea