Brauchen Sie psychologische Hilfe?
Sind Sie Therapeut:in oder Coach?
Newsfeed
Was bewegt Sie?
Marcus Woggesin
Marcus Woggesin am 02.09.2026 um 12:44:15 Uhr

Für Therapeuten & Coaches

Ein Tag, der alles veränderte… 💔 Warum ich tue, was ich heute tue.

Um zu verstehen, warum ich dir bei deinen mentalen Herausforderungen helfen kann, möchte ich meine eigene Geschichte mit dir teilen.

In diesem Video nehme ich dich mit zum 16. September 2009. Es war ein Tag, der ohnehin schon von schwerer Trauer um meinen Onkel geprägt war. Doch was an diesem Abend passierte, zog mir endgültig den Boden unter den Füßen weg: Ein plötzlicher Anruf meiner damaligen Partnerin veränderte schlagartig alles.

Es war ein Schock, den ich damals einfach nicht verkraften konnte.
Warum mich dieses Ereignis so aus der Bahn geworfen hat und wie es danach weiterging, verrate ich dir in der nächsten Folge.

💬 Hast du auch schon mal einen Moment erlebt, der dein Leben von heute auf morgen auf den Kopf gestellt hat? Schreib es mir in die Kommentare.

👉 Folge dem Kanal, um den nächsten Teil meiner Geschichte nicht zu verpassen.

#PersönlicheGeschichte #Schicksalsschlag #Lebenskrise #MentalHealthGermany #MentaleGesundheit #Trennungsschmerz #Trauerbewältigung #Therapeut24 #PsychologischeHilfe #Neuanfang #Resilienz #Tiefpunkt #MentalHealthAwareness #WahreGeschichte #HilfeZurSelbsthilfe #therapeut24 #marcuswoggesin #akuthilfe24ug #dasgeheimnisvondepressionen
mehr lesen
Marcus Woggesin
Marcus Woggesin am 02.09.2026 um 12:39:20 Uhr

Psychologische Fachkräfte leisten täglich Herausragendes – doch schöpfst du das Potenzial deiner Praxis wirklich voll aus?

Hallo, ich bin Marcus, der Gründer von Therapeut24.de. In meinem neuesten Video erzähle ich euch ein wenig über mich und meinen Weg. Ich war nicht immer in dieser Branche tätig und weiß aus eigener Erfahrung sehr genau, wie es ist, wenn es einem körperlich und vor allem psychisch nicht gut geht. Genau aus diesem Grund habe ich den allergrößten Respekt vor dem Beruf, den ihr ausübt!

Mein Ziel ist es, euch etwas zurückzugeben. Ich lade euch ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Ich möchte euch zeigen, wie ihr von meinen Erfahrungen profitieren und euch so aufstellen könnt, dass ihr deutlich mehr Selbstzahler für eure Praxis gewinnt.

Wenn du bereit bist, deine Praxis zu optimieren und den nächsten Schritt zu gehen, dann schau dir das Video an!

Lass uns in den Kommentaren austauschen: Was ist aktuell deine größte Herausforderung bei der Gewinnung von Selbstzahlern?

#therapeut24 #marcuswoggesin #akuthilfe24ug #psychotherapeutin #psychotherapie #selbstzahler #seo #geo #googlesuche #warteliste #therapeutensuche #hpp #hp #psychologischeberatung #heilpraktikerinfürpsychotherapie
mehr lesen
Christian Krause
Christian Krause am 02.09.2026 um 12:30:53 Uhr

Warum ärgern?

Ich gebe es zu ich habe mich oft und viel geärgert. Anlass gab und gibt es genug. Ergibt das Sinn? Ändert es etwas? Nein, tut es nicht. Na ja für mich selbst schon. Ich fühle mich schlechter, hab mir den Moment, den Tag versaut. Juckt niemanden sonst. So wird das nichts. Warum also die Information nicht anders nutzen? Warum nicht dankbar sein, dass Menschen sehr deutlich zeigen, wenn es besser ist Abstand zu halten? Deswegen mehr Liebe für Menschen, die
 
-> Ja, aber benutzen. Meistens zeigen sie damit, dass sie nicht zu hören wollen oder können. Nicht zwei Gedanken für wahr halten können. Sich selbst am liebsten reden hören. Sie wollen mit vermeintlichem Scharfsinn glänzen. Da ist es meist zwecklos und reine Zeitverschwendung auf einen Dialog zu warten. Ja, aber ist mehr als Einwand, es bringt dich permanent in die Defensive. Du sollst in die Rechtfertigung gehen. Nö
 
-> Nicht in der Lage sind außerhalb von Kategorien zu denken. „Wer nur in Schubladen denkt, könnte in einem Schrank hocken.“ Ich kann mich leider nicht erinnern, woher ich dieses Zitat habe. Die eigene Schublade ist sowieso die tollste, die die über jeden Zweifel erhabene Schublade und alle anderen bestenfalls mittelmäßig. Da geht es meistens eh nur um den Vergleich. Die eigene Schublade zeichnet sich vor allem durch ihre Überlegenheit gegenüber den anderen Schubladen aus. Und damit es auch schön so weitergeht werden munter neue Schubladen aufgemacht.
 
-> Andere Menschen nach ihren Attributen beurteilen und nicht nach ihrem Verhalten. Das Beste, was du hier erreichen kannst ins Neutrale kommen. Du startest so derart im Minus, dass du dankbar sein sollst überhaupt atmen zu dürfen. Du musst erstmal etwas beweisen. Was? Was auch immer. Ist völlig egal. 
 
Bonus: Alle, die immer noch so´n Manfred, so´n Dieter oder so´ne Birgit benutzen. Ich fand es schon immer ätzend. Vielleicht schon vergessen, aber davor waren es Kevins oder Chantals. Und davor waren Alis oder Ayses. Kopieren war schon immer erbärmlich. Von dummen Menschen kopieren...


Dennoch bin ich dankbar und wünsche Einsicht. Bis dahin geh doch andern auf den Keks.

mehr lesen
Angela Hausotter
Angela Hausotter am 02.09.2026 um 07:21:40 Uhr

Wechseljahre und ADHS

Ich begleite Unternehmerinnen und Selbständige durch die Phase, in der Wechseljahre und ADHS gleichzeitig zuschlagen. Wenn der Kopf nicht mehr zur Ruhe kommt, der Körper nicht mehr mitspielt und das Familiensystem aus dem Gleichgewicht gerät, arbeite ich mit meinen Klientinnen daran, dass sie wieder Boden unter den Füßen bekommen.

Mein Ansatz: Ich schaue auf die Blutwerte, die Hormone, die systemischen Dynamiken – und auch auf das, was sich nicht in Zahlen messen lässt. Ich habe diese Kombination selbst durchlebt und weiß, wie es sich anfühlt, wenn beides gleichzeitig eskaliert. Genau deshalb verstehe ich, wo die echten Stellschrauben liegen.

Letztes Jahr habe ich über 20 Frauen dabei unterstützt, sich ein neues Leben das wieder funktioniert und zu ihnen passt aufzubauen. Drei Scheidungen wurden verhindert, weil wieder Verständnis ins System kam. 5 Karrieren sind wieder in Gang gekommen, weil die Frauen sich wieder etwas zugetraut haben.

Das Ergebnis: Ruhe im Kopf, ein belastbarer Körper, ein Familiensystem und eine berufliche Leidenschaft die wieder funktioniert.

Meine Klientinnen schätzen, dass ich ruhig und humorvoll bin, empathisch arbeite und alle Ebenen im Blick habe – hormonell, systemisch, spirituell.
Ich bin kein Coach, der nur redet. Ich bin jemand, der da war und den Weg kennt.

Bereit für Klarheit statt Chaos?

Buch dir hier dein kostenloses Klarheitsgespräch:
https://meet.brevo.com/angela-hausotter/klarheitsgespraech

Ich freu mich auf dich.
Angela

mehr lesen
Jean-Marie Bottequin
Jean-Marie Bottequin am 02.09.2026 um 07:11:21 Uhr

Meine Einladung an Dich: lerne Menschen kennen, so wie ich es als Beobachter über Jahrzehnte genau hingesehen habe – ohne zu urteilen, ohne Dich in den Vordergrund zu stellen.
"ERKENNE DICH SELBST"
Andrea Nowack
Andrea Nowack am 02.09.2026 um 07:09:47 Uhr

Ich spüre, ich fühle, meinen Kopf, denkt dass…

Mit diesen drei Satzanfängen lassen sich einige Gefühle / Eindrücke / Gedanken aus meiner Sicht ganz gut sortieren. 


Seit über zwei Jahren übe ich ehrliches mitteilen, Level 1 - nach Gopal Klein - online. Ich habe viele neue Gruppenangebot auf der Plattform #honestsharing entdeckt und wäre neugierig, wie viele Menschen davon profitieren und ihre Erkenntnisse mit in den Alltag und ins Berufsleben nehmen. Ich selbst empfinde u.a. das aufmerksame Zuhören dabei sehr wertvoll. Manchmal notiere ich mir Sätze danach, die mich besonders berühren und resonnieren mit meiner aktuellen Lebenssituation. 


Was wäre ein Satz, den du dir heute notieren würdest?


Hast du es schon einmal versucht? 
Wenn ja, was waren deine Eindrücke? 
Danke für deine Kommentare, wenn andere davon profitieren können. 


andNow:
bewusst sinnvoll weiterkommen. 


Im Oktober plane ich eine neue Gruppe. 
Hast du Interesse? 


Schreib mir, auch wenn du Beratung zu SelbstFührung und ZukunftsKompetenzen suchst.

mehr lesen
Diana Ganswindt
Diana Ganswindt am 01.09.2026 um 11:37:18 Uhr

Natürlich ist die Entwicklung von Mitarbeitenden auch Führungsaufgabe.

Du gibst Feedback.
Du klärst Erwartungen.
Du schaffst Lernmöglichkeiten.
Du räumst Hindernisse aus dem Weg.


Und trotzdem gibt es eine Grenze:


Du kannst Verantwortung für den Rahmen übernehmen, aber nicht für die Entwicklung eines anderen Menschen.


Du kannst ein Gespräch führen.
Die nächsten Schritte muss dein Gegenüber selbst gehen.
Du kannst Chancen schaffen.
Nutzen muss sie die Person selbst.
Du kannst Entwicklung begleiten.


Verantwortung dafür übernehmen kannst du nicht.
Für Führungskräfte ist genau diese Trennung oft anspruchsvoll: unterstützen, ohne zu übernehmen.


Gerade dann, wenn du Potenzial siehst und gern mehr Bewegung ermöglichen würdest.
Wo trägst du gerade noch Verantwortung, die eigentlich bei deinem Gegenüber liegt?
#Leadership #Coaching #FrauenInFührung

mehr lesen
Margit Flierl
Margit Flierl am 01.09.2026 um 11:35:00 Uhr

„Ich müsste öfter Nein sagen können“

Warum Nein sagen so schwerfällt und was wir dagegen tun können


 


Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder.


Die Einladung zum Geburtstag.
Die zusätzliche Aufgabe im Büro.
Die Bitte der Nachbarin.
Der Gefallen für einen Freund.


Innerlich ist uns die Antwort sonnenklar - und trotzdem hören wir uns sagen:


"Ja, ich mache das."


Danach ärgern wir uns über uns selbst.


 


Nein.


Es ist eines der ersten Wörter, die Kinder lernen.


Und wahrscheinlich das Wort, das Eltern am häufigsten hören.


Kinder haben damit kein Problem.


Sie sagen Nein, wenn sie Nein meinen.


Irgendwann ändert es sich: aus einem klaren Nein wird ein höfliches Ja.


 


Das Problem ist selten das Nein.


Nein sagen fällt den meisten Menschen gar nicht grundsätzlich schwer.


Schwierig wird es bei Menschen, die uns wichtig sind:


Beim Partner. Bei Freunden. In der Familie. Bei Kollegen.


 


Was passiert in Ihrem Kopf?


Vielleicht kennen Sie solche Gedanken:


·         Ich darf niemanden enttäuschen.


·         Ich muss meinen Freunden helfen.


·         Der/die mag mich nicht mehr, wenn ich ablehne.


·         Wenn ich Nein sage, bin ich egoistisch.


 


Eine kleine Trockenübung


Wenn Ihnen ein klares Nein schwerfällt, sagen Sie bei der nächsten Anfrage einfach:


„Gerne. Morgen."


Oder:


„Ich denke kurz darüber nach und gebe dir später Bescheid."


Jetzt beginnt das Experiment:


Achten Sie zuerst auf Ihre Gedanken.


„Jetzt ist er bestimmt beleidigt." 


Beobachten Sie anschließend den anderen.


Reagiert er wirklich so, wie Sie es erwartet haben?


Oder spielte sich alles nur in Ihrem Kopf ab?


 


Warum sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?


„Ich darf niemanden enttäuschen."


Nicht das Nein ist das Problem, sondern das Müssen dahinter.


Fragen Sie sich:


Wo steht das geschrieben?


Gibt es irgendwo ein Gesetz, dass Sie jede Bitte erfüllen müssen?


Oder haben Sie sich diese Regel irgendwann selbst auferlegt?


 


Die eigentliche Freiheit


Immer nur Nein zu sagen soll natürlich nicht das Ziel sein.


Das Ziel ist vielmehr, nicht mehr automatisch Ja zu sagen.


Halten Sie einen Moment inne und fragen Sie sich:


Will ich das wirklich?


Genau in diesem kurzen Moment entsteht Freiheit.


Nicht die Freiheit, immer Nein zu sagen.


Sondern die Freiheit, wieder selbst zu entscheiden.


Aus einem automatischen Ja wird wieder eine bewusste Entscheidung.


 


Fazit


Ein Nein zu einer Bitte ist kein Nein zu einem Menschen.


 


Sie müssen nicht lernen, häufiger Nein zu sagen.


Aus einem automatischen Ja darf wieder eine bewusste Entscheidung werden.


Ein ehrliches Nein ist wertvoller als ein unehrliches Ja.

mehr lesen
Anastasiia Sukhorukova
Anastasiia Sukhorukova am 01.09.2026 um 11:04:35 Uhr

Die Behandlung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung ist anspruchsvoll

Nicht allein die Diagnose macht die Behandlung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung anspruchsvoll. Oft ist es auch das, was wir bereits mit dieser Diagnose verbinden.


Ich unterrichte und supervidiere Psychotherapeut:innen schon seit mehreren Jahren besonders gern in der Arbeit mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen und borderline-nahen Dynamiken.


Viele Kolleg:innen reagieren auf diese Diagnose zunächst mit Unsicherheit. Menschen mit BPS sind auch innerhalb des Versorgungssystems noch immer mit Vorannahmen konfrontiert. Sie gelten als „zu instabil“, „zu riskant“ oder „zu schwer behandelbar“.


Die Behandlung kann anspruchsvoll sein. Anspruchsvoll bedeutet jedoch nicht aussichtslos.


Fünf Themen begegnen mir dabei besonders häufig:


1. Emotionsregulation


Unter hoher innerer Anspannung können Affekte sehr intensiv werden. Gleichzeitig fällt es Betroffenen schwerer, eigene und fremde innere Zustände differenziert wahrzunehmen, einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.


DBT-Skills können dabei helfen, die Anspannung zu reduzieren. Ebenso wichtig ist jedoch die therapeutische Beziehung: Regulation braucht zu Beginn häufig Koregulation, einen Menschen, der präsent bleibt, die Intensität mitträgt und dennoch nicht die Kontrolle übernimmt.


2. Selbstverletzung und Suizidalität


Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten kann dazu dienen, innere Spannung, Leere oder kaum erträglichen psychischen Schmerz zu regulieren. Es sollte weder vorschnell als „Manipulation“ noch automatisch als Suizidversuch interpretiert werden.


3. Die Frage nach der „richtigen“ Methode


Aktuelle Leitlinien empfehlen eine strukturierte Psychotherapie, die gezielt auf die Kernprobleme der Borderline-Persönlichkeitsstörung ausgerichtet ist. Den einen Goldstandard gibt es jedoch nicht.
Entscheidend ist nicht methodische Beliebigkeit, sondern eine fachlich begründete und individuell abgestimmte Behandlungsplanung.


4. Der nichtlineare Therapieverlauf


Therapeutischer Fortschritt verläuft nur selten stetig aufwärts. Stabilere Phasen können sich mit Krisen, Rückzug oder einer vorübergehenden Verschlechterung abwechseln. Auch die therapeutische Allianz kann Schwankungen unterliegen. 


5. Gegenübertragung


Angst, Hilflosigkeit, Ärger, Rettungsimpulse oder ein starkes Verantwortungsgefühl machen Therapeut:innen nicht ungeeignet.


Unreflektiert können solche Reaktionen die therapeutischen Grenzen und die Arbeitsbeziehung belasten. Reflektiert können sie zu einer wertvollen Quelle klinischer Information werden.


Je genauer wir diese Prozesse verstehen, desto weniger muss die Diagnose selbst Angst auslösen.


Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung brauchen keine Therapeut:innen ohne eigene Gefühle. Sie brauchen Therapeut:innen, die ihre Reaktionen wahrnehmen, einordnen und professionell nutzen können. Und was auch wichtig ist - sich gesund involviert und beeinflusst fühlen, ohne Kontakt zu verlieren.

mehr lesen
Friederike von Corratio
Friederike von Corratio am 01.09.2026 um 10:37:23 Uhr

Wir müssen aufpassen, dass wir unseren Kindern nicht die Zuversicht nehmen.

Ich habe vier Kinder.


Und ich merke gerade etwas an mir selbst:


Meine Zuversicht ist nicht mehr so selbstverständlich wie früher.


Sie ist nicht weg. Aber ich muss manchmal etwas dafür tun, dass sie bleibt.


Mich regulieren. Abstand gewinnen. Mich daran erinnern, dass eine schwierige Gegenwart nicht automatisch eine schlechte Zukunft bedeutet.


Gleichzeitig beobachte ich meine Kinder und andere junge Menschen.


Ich sehe Frustration. Rückzug. Unsicherheit.


Was geben wir Erwachsenen dieser Generation gerade mit?


Die aktuellen Zahlen der COPSY-Studie finde ich eindrücklich:


Mehr als 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen berichten von Zukunftsängsten.


70 Prozent sorgen sich wegen Kriegen, 62 Prozent wegen Terrorismus, 57 Prozent wegen wirtschaftlicher Probleme.


Rund 23 Prozent zeigen psychische Auffälligkeiten – mehr als vor Corona.


Das bedeutet natürlich nicht:


Die Erwachsenen sind schuld.


Und Kinder sollen nicht angstfrei aufwachsen.


Im Gegenteil.


Kinder und Jugendliche sollen wütend sein.


Sie sollen rebellieren.


Sie sollen uns für vollkommen bescheuert halten. 😄


Sie sollen sagen:


„Das mache ich später anders.“


Ausprobieren. Grenzen verschieben. Fehler machen. Sich überschätzen. Ideen haben, bei denen wir denken: Das funktioniert doch niemals.


Vielleicht gehört genau das zum Erwachsenwerden:


Die Welt vorzufinden, die wir gebaut haben – und die Chuzpe zu besitzen, sie verändern zu wollen.


Aber dafür braucht es etwas:


Die Vorstellung, dass Veränderung überhaupt möglich ist.


Und ausgerechnet wir Erwachsenen reden sehr viel darüber, was alles nicht mehr funktioniert.


Krieg. Klima. Wirtschaft. Wohnen. Rente. Bildung. Politik. KI.


Vieles davon ist real. Vieles macht auch mir Sorgen.


Aber wenn wir nur noch erschöpft auf diese Welt schauen – was bleibt dann für diejenigen übrig, die sie nach uns gestalten sollen?


Die Forschung zeigt auch Schutzfaktoren:


Optimismus. Zuversicht. Verlässliche Beziehungen. Soziale Unterstützung.


Wir müssen unseren Kindern deshalb nicht erzählen:


„Alles wird gut.“


Das wissen wir nicht.


Vielleicht reicht:


„Ich weiß nicht, wie es wird. Aber ich glaube daran, dass du etwas daraus machen kannst.“


Und dafür lohnt der Blick auf unsere eigene Angst:


Ist das wirklich die Aussicht meines Kindes auf seine Zukunft?


Oder ist es meine Aussicht auf seine Zukunft?


Für mich bedeutet Raum für Veränderlichkeit auch:


Nicht nur darauf zu achten, welche Welt wir der nächsten Generation hinterlassen.


Sondern welches Gefühl für diese Welt wir ihnen mitgeben.


Kinder brauchen keine perfekte Welt. Und keine Erwachsenen ohne Angst.


Aber vielleicht müssen wir ihnen etwas Entscheidendes übriglassen:


genug Zuversicht, um daran zu glauben, dass es sich lohnt, die Dinge anders zu machen.


Danke Silke Müller für Deine Sorge für die nächste Generation.


Zum Nachlesen hier der Link zur Studie: https://lnkd.in/dP4BtwRf

mehr lesen
Andrea Klara Fröhlich
Andrea Klara Fröhlich am 31.08.2026 um 13:36:02 Uhr

Sie sind zwar physisch da – aber mental noch meilenweit entfernt.

Die Haustür geht auf.


Noch bevor Sie die Jacke ausgezogen haben, hören Sie die Schritte.


„Mama!“ oder „Papa!“


Jemand möchte Ihnen etwas zeigen. Etwas erzählen, das in seiner Welt gerade das Wichtigste überhaupt ist.


Und während dieses kleine Gesicht Sie erwartungsvoll ansieht, merken Sie: Ein Teil von Ihnen hängt noch im Boardroom fest. In einer Restrukturierung. In einer E-Mail, die Sie nicht loslässt.


Nach außen sieht das niemand. Sie lächeln. Sie nicken. Aber Sie wissen: Sie sind zwar physisch da – aber mental noch meilenweit entfernt.


Kinder stellen keine strategischen Fragen. Sie fragen nicht nach Margen, Budgets oder Personalverantwortung. Sie möchten zeigen, was sie gebaut oder erlebt haben.


 
Und sie spüren erstaunlich präzise den Unterschied, ob Sie wirklich präsent sind – oder ob der CEO nur höflich funktioniert.


Wer beruflich extrem viel trägt, will immer beidem gerecht werden: Den Menschen, die im Unternehmen von den eigenen Entscheidungen abhängen. Und den Menschen, die zu Hause am Küchentisch warten.


Der schmerzhafteste Teil daran ist selten der volle Terminkalender.


Sondern die bittere Erkenntnis, dass man ausgerechnet den Menschen, die einem am meisten bedeuten, oft die müdeste, ungeduldigste Version von sich selbst zeigt. Weil die beste Energie im Business geblieben ist.


Hinter jeder Rolle lebt ein Mensch. Anderen Menschen zu helfen, diesen Übergang zwischen Rolle und Menschsein wieder zu meistern, ist der Kern meiner Arbeit.


Denn zu Hause warten Menschen, denen Ihre Position, Ihr Status und Ihr Titel völlig egal sind. Sie wollen keine Performance. Sie wollen einfach nur Sie.


Wie gelingt Ihnen der tägliche Wechsel vom Konferenzraum an den Küchentisch?


(Falls Sie spüren, dass die Grenze verschwimmt und die Energie zu Hause nicht mehr reicht: Schreiben Sie mir eine kurze, vertrauliche Nachricht. Manchmal braucht es nur ein paar Stellschrauben, um den Fokus dorthin zurückzuholen, wo er am meisten zählt.)


#Leadership #HighPerformance #ExecutiveCoaching #CLevel #WorkLifeResonance #Preasenz

Bilder und Text KI bearbeitet

mehr lesen
Andreas Schreiber
Andreas Schreiber am 31.08.2026 um 10:17:21 Uhr

LOGOTHERAPIE und EXISTENZANALYSE  nach Viktor Frankl

Nur noch wenige Plätze frei! ☝️


Kompakt-Ausbildung 


LOGOTHERAPIE und EXISTENZANALYSE 
nach Viktor Frankl 


Intensiv-Online-Kurs in kleinen Gruppen (max 4 TN) mit flexiblen Terminabsprachen 


Zertifizierung zum "Associate of Logotherapy" über Viktor Frankl Institute of Logotherapy (VFIL), Chicago, USA, sowie Viktor Frankl Institut, Wien, Austria, möglich 


Beginn: Mitte / Ende September 2026
Umfang: ca. 110 UStd.
Dauer: ca. 9-12 Monate, je nach terminlicher Flexibilität 


Weitere Infos unter:
schreiber@curavitae.eu
https://lnkd.in/eH5SBwUn


Ich freue mich auf Ihre Anmeldung! 😇

mehr lesen
Nadia Wachter
Nadia Wachter am 27.08.2026 um 16:52:18 Uhr

Warum habe ich Stress und andere nicht?

Zwei Menschen stehen vor derselben Aufgabe. Der eine denkt: „Das wird anspruchsvoll, aber ich bekomme das hin.“ Der andere liegt nachts wach.
Warum?

Stress entsteht nicht nur durch das, was von außen auf uns zukommt. Entscheidend ist auch, wie wir eine Situation bewerten und wie sehr wir uns zutrauen, mit ihr umgehen zu können.

Vielleicht lohnt es sich deshalb, bei Stress nicht nur zu fragen: „Wie groß ist die Herausforderung?“
Sondern auch: „Was brauche ich, damit ich mich ihr gewachsen fühle?“

Manchmal können wir die Anforderungen verändern: Aufgaben priorisieren, Grenzen setzen oder Unterstützung organisieren.

Manchmal können wir unsere eigenen Möglichkeiten stärken: uns vorbereiten, Informationen beschaffen, Kompetenzen entwickeln oder uns bewusstmachen, welche schwierigen Situationen wir bereits bewältigt haben.

Genau hier kann auch Coaching in Karlsruhe oder online ansetzen: Nicht jeder Stressor lässt sich beseitigen. Aber wir können genauer verstehen, was uns eigentlich unter Druck setzt und schauen, was wir im Umgang damit verändern können.
Vielleicht ist deshalb gar nicht entscheidend, warum andere etwas scheinbar locker wegstecken. Viel interessanter ist die Frage:
Was brauche ich, damit ich mit dieser Situation gut umgehen kann? Und vor allem: Was habe ich schon?

Eine Auswahl an kleinen wirksamen Soforthilfen zum nachhaltigen Abbau von Stress finden im digitalen Coaching-Café von WachterCo: Hier geht's zum Beitrag über Stressabbau. 

mehr lesen
Lucie Hohmann
Lucie Hohmann am 27.08.2026 um 13:50:04 Uhr

Es gibt Wendepunkte im Leben, die wir uns nicht ausgesucht haben.

Zum Beispiel:


- Eine berufliche Rolle, die lange funktioniert hat, trägt plötzlich nicht mehr.
- Eine Beziehung verändert sich.
- Die Kinder werden selbstständig.
- Eine Krise, eine Krankheit oder ein Verlust zwingt uns zum Innehalten.


Oder wir merken einfach:
So wie bisher kann – oder möchte – ich nicht mehr weitermachen.


Viele Menschen reagieren an solchen Punkten zunächst mit dem, was sie immer gut konnten:
Noch mehr leisten.
 - Noch mehr Verantwortung übernehmen.
 - Noch mehr organisieren.
 - Noch mehr versuchen, alles zusammenzuhalten.


Aber was passiert, wenn genau diese Strategien irgendwann nicht mehr funktionieren?


Vielleicht beginnt dann eine andere Frage.
- Was möchte ich eigentlich behalten?
- Was möchte ich nicht mehr weitertragen?
- Und wer bin ich, wenn ich nicht mehr ständig leisten muss, um meinen 
 Platz zu sichern?


Eine Weggabelung fühlt sich nicht immer wie eine Chance an.
- Manchmal fühlt sie sich zunächst nach Verlust an.
- Nach Erschöpfung.
- Nach Orientierungslosigkeit.
- Nach dem Ende dessen, was bisher Sicherheit gegeben hat.


Aber vielleicht liegt genau darin auch eine Möglichkeit:
Nicht sofort den nächsten Weg zu kennen.


Sondern zunächst stehen zu bleiben und zu fragen:
- Was davon gehört wirklich noch zu mir?


Mit diesen Fragen werde ich mich hier in der nächsten Zeit beschäftigen.
- Es wird um Veränderung gehen.
- Um Erschöpfung und Resilienz.
- Um Leistung und Selbstwert.
- Um Verantwortung und Grenzen.
- Um Bindung, Zugehörigkeit und Verlustangst.


Und um die Frage, wie wir ein Leben gestalten können, das uns nicht nur fordert – sondern uns auch trägt.


Vielleicht stehst du gerade selbst an einer Weggabelung.
#Weggabelung #Veränderung #Selbstwert #Resilienz #Neuorientierung

mehr lesen
Monica Link
Monica Link am 27.08.2026 um 10:13:52 Uhr

Wenn Schweigen lauter wird als Worte: Wege aus der Beziehungskrise

Kennen Sie den Moment, in dem ein harmloser Satz plötzlich das Fass zum Überlaufen bringt? Man redet aneinander vorbei, zieht sich verletzt zurück oder verhakt sich immer wieder in denselben Vorwürfen.


In Partnerschaften entstehen solche Muster oft schleichend. Nicht, weil keine Liebe mehr da ist, sondern weil Alltagstrubel und unausgesprochene Enttäuschungen den Blick verstellen. Eine professionelle Paarberatung in Oberursel bietet genau hier einen geschützten Raum, um innezuhalten und den Kreislauf aus Vorwurf und Distanz zu durchbrechen.


Im gemeinsamen Gespräch geht es nicht darum, Schuldige zu suchen oder Recht zu behalten. Es geht darum, die wirklichen Bedürfnisse und Emotionen hinter der Frustration sichtbar zu machen. Mit empathischer, allparteilicher Begleitung – bei Bedarf auch im Tandem mit zwei Blickwinkeln – lernen Paare, destruktive Sprachmuster abzulegen und wieder echtes Verständnis füreinander aufzubauen.


Krisen sind kein Zeichen des Scheiterns, sondern oft der Beginn einer tieferen Verbundenheit. Der erste Schritt erfordert Mut, aber er lohnt sich: für ein Miteinander, das sich im Alltag wieder nach einem sicheren, verständnisvollen Zuhause anfühlt.

mehr lesen