Gedanke der Woche - Montag
Ich habe manchmal das Gefühl, die Woche hat noch gar nicht richtig angefangen und wir sind schon gestresst.
Das Wochenende ist gerade vorbei und innerlich hängen wir noch daran.
- „Schon wieder Montag.“
- „Jetzt geht das alles wieder los.“
- „Diese Woche wird wieder anstrengend.“
- „Ich habe überhaupt keine Lust.“
Und zack, ist der Montag schon mit einer ganzen Ladung Stress versehen, bevor eigentlich überhaupt etwas passiert ist. Ich finde das spannend, weil es ja nicht nur der Montag ist. Wir verbinden mit diesem Tag inzwischen so viel. Arbeit. Termine. Verpflichtungen. Funktionieren. Leistung. Zeitdruck. Und manchmal auch einfach dieses Gefühl: Jetzt muss ich wieder.
Dabei zeigen Untersuchungen tatsächlich, dass es einen kleinen, aber messbaren Montagseffekt beim Wohlbefinden gibt. Besonders die Erwartung der Arbeitswoche und eine hohe Arbeitsbelastung spielen dabei eine Rolle. Und genau da wird es für mich interessant. Denn vielleicht passiert ein Teil des Stresses schon in unserem Kopf, bevor wir überhaupt am Schreibtisch sitzen.
Wir nehmen das Wochenende, das gerade schön war, und trauern ihm hinterher. Wir nehmen die kommende Woche und machen aus ihr schon am Sonntagabend ein Problem. Und dann wundern wir uns, dass wir montags nicht so richtig bei uns sind.
Vielleicht ist das auch eine Form von Funktionieren. Nicht erst dann, wenn wir unsere Aufgaben abarbeiten, sondern schon vorher. Wir schalten innerlich um auf: Los jetzt. Weiter. Es muss gemacht werden.
Und vielleicht merken wir dabei gar nicht, dass wir uns selbst schon wieder ziemlich weit nach hinten schieben. Ich frage mich deshalb inzwischen öfter: Was wäre, wenn Montag einfach Montag wäre?
Ein neuer Tag. Nicht automatisch ein schlechter Tag, nicht das Ende von Freiheit, nicht der Startschuss für eine Woche, die ich irgendwie überstehen muss. Vielleicht muss ich mich montags auch nicht sofort wieder komplett in den Funktionsmodus schalten.
Vielleicht darf ich erstmal ankommen und schauen, was heute tatsächlich vor mir liegt. Und nicht schon morgens die komplette Woche im Kopf durchleben. Denn genau das machen wir doch so oft: Wir sind körperlich am Montag, aber gedanklich schon bei Mittwoch, Donnerstag und allem, was noch kommen wird.
Und während wir versuchen, die Woche irgendwie in den Griff zu bekommen, verpassen wir möglicherweise den einzigen Tag, an dem wir gerade tatsächlich leben.
Heute.
Montag.
Vielleicht ist das meine kleine Erinnerung für diese Woche. Nicht gegen den Montag anzukämpfen, nicht dem Wochenende hinterherzutrauern und auch nicht schon heute die ganze Woche funktionieren zu müssen.
Einfach erstmal hier sein. Bei mir. Und schauen, was wirklich dran ist.
🌿 Weniger funktionieren. Mehr Du.
Herz-Licht Grüße
Melanie
#WenigerFunktionierenMehrDu
TEIL 6 - Manchmal ist das Nicht-Nachdenken...
Eine Notfalleinweisung in die psychiatrische Klinik – ein Moment, der alles verändern kann. Als ich die Einweisung bekam, hieß es nur: „Fahr jetzt dorthin, geh in die Notaufnahme und sprich vor. Denk nicht darüber nach, sondern tu es einfach.“
Albert Einstein sagte einmal: „In der Einfachheit liegt die Genialität.“ Und genau das hat mich in diesem Moment abgeholt. Nicht stundenlang grübeln, keine Was-wäre-wenn-Szenarien durchspielen, sondern einfach handeln. Das Wort TUN hat hier seine wahre Kraft gezeigt. 🚀
Dieser Schritt ins Krankenhaus nach Dinslaken war einer der besten meines Lebens. Es war der Startschuss für mich selbst.
Habt ihr auch schon mal eine schwierige Entscheidung getroffen, bei der das "einfach machen" alles zum Positiven gewendet hat? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren! 👇
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Eine Frage zum Nachdenken:
Manchmal verändert sich etwas nicht durch mehr Druck, sondern durch einen anderen Blick auf uns selbst.
🌿 Ihre Manuela Breuer
Expertin für gesunde Führung | Führungskräfteentwicklung | Mentale Gesundheit
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Paarberatung München
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Manchmal sieht man sich als Paar nicht mehr,
obwohl man zusammen lebt.
Und damit spreche ich nicht von Paaren,
die eine schlechte Brille tragen.
Sondern von Paaren,
die sich nur noch die to does zuwerfen
und sich gegenseitig und flüchtig die
Klinke in die Hand drücken.
Falls du das auch kennst und oder jemanden kennst, der das kennt (langer Schachtelsatz),
und dies ändern möchte,
dann….
Schau selbst unter diesem Link nach,
ob dich diese Möglichkeit anspricht,
und oder diesen weitergeben möchtest.
Ich bleibe hier gespannt auf dein Feedback in den Kommentaren.
Zu all deinen Gedanken,
diesen Zeilen und Möglichkeiten.
Ich bleibe gespannt freue mich darauf.
Konstruktiv ist Trumpf.
Und natürlich freue ich mich auch
über dein Like 👍🏻
Und auch über dein ♻️Teilen.
Tina
Online-Gruppe für Paare
https://lnkd.in/g8CDh8sp
Viele Menschen begegnen sich selbst mit Kritik,
wenn sie feststellen, dass sie immer wieder in alte Muster zurückkehren.
Doch unser Verhalten entsteht nicht zufällig. Oft war es einmal eine hilfreiche Lösung für eine bestimmte Situation.
Ein verständnisvoller Blick auf uns selbst bedeutet nicht, alles so zu lassen, wie es ist. Er schafft vielmehr die Grundlage dafür, neue Wege zu entwickeln.
Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:
„Warum mache ich das immer wieder?“
sondern:
„Was wollte dieser Teil von mir ursprünglich für mich erreichen?“
🌿 Ihre Manuela Breuer
Expertin für gesunde Führung | Führungskräfteentwicklung | Mentale Gesundheit
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Der Moment, in dem die Maske fällt... 💔
Mein Arzt fand klare Worte: „Es wird Zeit, dass du etwas in deinem Leben änderst.“
Der Entschluss zur Veränderung stand in diesem Moment fest. Doch dann stand ich direkt vor der nächsten, riesigen Hürde: Woher bekommt man auf die Schnelle eigentlich einen Therapieplatz?
Habt ihr auch schon mal so einen absoluten Wendepunkt erlebt? Und wie waren eure Erfahrungen mit der Suche nach psychologischer Hilfe? Teilt eure Geschichte gerne mit mir in den Kommentaren. 👇
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Selbstwertgefühl stärken: Was es wirklich bedeutet – und wie du anfängst
KI generierter Text
Du tust viel für andere. Du bist zuverlässig, rücksichtsvoll, gibst mehr als du nimmst. Und trotzdem: Wenn du an dich selbst denkst, ist da dieses leise Gefühl. Dass du nicht gut genug bist. Dass andere das irgendwann merken werden. Dass du dein Glück nicht verdient hast.
Viele Menschen kennen das. Und die meisten reden nicht darüber – weil es sich falsch anfühlt, die eigene Unsicherheit zuzugeben. Weil man denkt, alle anderen hätten das im Griff.
Haben sie nicht. Geringes Selbstwertgefühl ist eines der verbreitetsten psychischen Themen überhaupt. Und es ist veränderbar.
Dieser Artikel erklärt, was Selbstwertgefühl wirklich ist, wie es entsteht und verloren geht – und welche konkreten Schritte dir helfen, ein stabileres Verhältnis zu dir selbst aufzubauen.
Was ist Selbstwertgefühl – und was nicht?
Das Selbstwertgefühl ist die innere Überzeugung, wertvoll zu sein – unabhängig von Leistung, Äußerlichkeiten oder der Meinung anderer. Es ist nicht dasselbe wie Selbstvertrauen.
Selbstvertrauen bezieht sich auf bestimmte Fähigkeiten: "Ich kann gut präsentieren." "Ich bin eine gute Mutter." Es ist situationsgebunden und kann in einem Bereich hoch, in einem anderen niedrig sein.
Selbstwert ist fundamentaler: "Ich bin es wert, hier zu sein. Meine Bedürfnisse zählen. Ich verdiene Respekt und Fürsorge – von anderen und von mir selbst."
Menschen mit gesundem Selbstwertgefühl sind nicht arrogant oder selbstverliebt. Sie sind in der Lage, Kritik anzunehmen, ohne daran zu zerbrechen. Sie können Fehler eingestehen, ohne sich als Person abzuwerten. Und sie sagen Nein – nicht aus Desinteresse, sondern weil sie wissen, was sie brauchen.
Wie entsteht geringes Selbstwertgefühl?
Selbstwertgefühl entwickelt sich nicht im Erwachsenenalter – es hat tiefe Wurzeln in der Kindheit. Und manchmal wurde es unterwegs beschädigt.
Kindheitserfahrungen - Die frühesten Botschaften, die wir über uns selbst empfangen, formen das Bild, das wir von uns haben. Wenn ein Kind häufig hört:
+ "Du bist zu empfindlich."
+ "Stell dich nicht so an."
+ "Dein Bruder hätte das besser gemacht."
+ "Du enttäuschst mich."
– dann lernt es: Ich bin nicht genug. Ich muss mehr leisten. Ich muss kleiner sein, um geliebt zu werden.
Diese Überzeugungen werden nicht vergessen. Sie sinken tief – und werden zu einer inneren Stimme, die auch Jahrzehnte später noch kommentiert.
Erlebnisse im weiteren Leben
Geringes Selbstwertgefühl entsteht nicht nur in der Kindheit. Mobbing, narzisstischer Missbrauch, toxische Beziehungen, wiederholte Ablehnung, gescheiterte Projekte ohne unterstützende Begleitung – all das kann das Selbstbild im Erwachsenenalter nachhaltig erschüttern.
Der soziale Vergleich
Vergleiche mit anderen – verstärkt durch soziale Medien, in denen Menschen ihre besten Momente zeigen – nähren das Gefühl: Andere haben das Leben im Griff. Ich offenbar nicht.
Das ist eine Verzerrung. Aber eine, die sich sehr real anfühlt.
Wie sich geringes Selbstwertgefühl im Alltag zeigt
Nicht immer ist es offensichtlich. Manchmal versteckt sich niedriger Selbstwert hinter Verhaltensweisen, die man selbst nicht so benennen würde:
Perfektionismus: "Ich darf keine Fehler machen, weil ich dann gar nichts wert bin."
Zu viel Ja sagen: Grenzen setzen fühlt sich gefährlich an – als würde die Person dann gehen.
S chwierigkeiten mit Komplimenten: "Die meinen das doch nicht so" oder sofortige Entwertung der eigenen Leistung.
Vermeidung: Chancen nicht ergreifen aus Angst zu versagen und sich damit zu bestätigen.
Übermäßige Anpassung: Eigene Meinungen zurückhalten, um Konflikte zu vermeiden.
Innere Kritikerstimme: Kommentare über sich selbst, die man niemals einem Freund gegenüber äußern würde.
Vergleichsschmerz: Erfolge anderer fühlen sich wie eigene Niederlagen an.
Erkennst du dich in einigen Punkten? Das ist kein Urteil. Es ist Information.
Was Selbstwertgefühl nicht ist – ein wichtiger Hinweis
Selbstwertgefühl lässt sich nicht durch Erfolge dauerhaft aufbauen. Wer seinen Selbstwert an Leistung, Anerkennung oder Aussehen knüpft, baut auf unsicherem Grund.
Ein Erfolg gibt kurzfristig Auftrieb – aber das Gefühl verblasst schnell. Dann braucht es den nächsten Erfolg. Und den übernächsten.
Das ist der Unterschied zwischen bedingtem Selbstwert ("Ich bin etwas wert, wenn ich...") und bedingungslosem Selbstwert ("Ich bin etwas wert – weil ich bin").
Dieser bedingungslose Selbstwert ist das Ziel. Und er entsteht nicht durch mehr Leistung, sondern durch eine veränderte Beziehung zu dir selbst.
Konkrete Schritte: Wie du anfängst, dein Selbstwertgefühl zu stärken
1. Die innere Kritikerstimme beobachten
Du kannst eine Stimme nicht zum Schweigen bringen, indem du sie ignorierst. Aber du kannst lernen, sie zu beobachten – mit etwas Abstand.
Beginne, die Selbstkritik zu notieren: Was sagst du dir selbst, wenn etwas schiefläuft? Würdest du das einem guten Freund in derselben Situation sagen? Die Antwort ist fast immer: Nein.
Das ist ein erster Hinweis auf den Maßstab, den du an dich anlegst – und darauf, dass er sich ändern kann.
2. Selbstmitgefühl üben – nicht Selbstmitleid
Selbstmitgefühl bedeutet: dir selbst gegenüber so zu sein wie du einem guten Freund gegenüber wärst – in schwierigen Momenten. Mit Verständnis, ohne sofortiges Urteilen.
Ein einfacher Einstieg: Wenn etwas schiefläuft oder du dich schlecht fühlst, frag dich: "Was würde ich jetzt einem Freund sagen?" Und dann sag dir selbst genau das.
Das fühlt sich anfangs seltsam an. Mit Übung wird es zu einer echten Ressource.
3. Grenzen als Selbstrespekt verstehen
Grenzen setzen ist keine Aggression. Es ist ein Akt der Selbstachtung. Wer nie Nein sagen kann, signalisiert sich selbst: Meine Bedürfnisse zählen weniger als die der anderen.
Fang klein an. Ein kleines, ruhiges Nein pro Woche. Ohne lange Erklärung, ohne Entschuldigung. Nur: "Das passt mir gerade nicht."
4. Den eigenen Wert nicht an Feedback knüpfen
Anerkennung von außen ist schön. Aber wenn sie die einzige Quelle des Selbstwerts ist, bist du ausgeliefert. Lob hebt, Kritik zerstört.
Übe darin, eine eigene innere Referenz zu entwickeln: "Was denke ich von dem, was ich getan habe – unabhängig davon, was andere sagen?" Das ist eine Fähigkeit. Sie braucht Zeit.
5. Handlungen, die zum Selbstbild passen
Selbstwert entsteht nicht nur durch Denken – sondern durch Handeln. Wenn du dich so verhältst, als ob du dir selbst wichtig wärst – auch wenn du es noch nicht fühlst –, verändert sich das Selbstbild mit der Zeit.
Das können kleine Dinge sein: Pünktlich aufstehen, weil du dir das versprochen hast. Auf deine Ernährung achten. Sport machen, obwohl du keine Lust hast. Das fühlt sich an wie "nur" Disziplin – aber es sendet dir die Botschaft: Ich halte Versprechen an mich selbst.
6. Professionelle Unterstützung
Wenn geringes Selbstwertgefühl tief verwurzelt ist, tief in Kindheitserfahrungen oder langem Missbrauch gründet, oder wenn es sich trotz eigener Bemühungen kaum verändert, ist therapeutische Begleitung der wirksamste Weg.
Schematherapie und kognitive Verhaltenstherapie zeigen bei Selbstwertproblemen sehr gute Ergebnisse. Beide arbeiten an den früh gelernten Überzeugungen über sich selbst – nicht nur an den Symptomen.
Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit: der Zusammenhang
Geringes Selbstwertgefühl ist selten ein isoliertes Thema. Es hängt eng zusammen mit:
Depression: Das negative Selbstbild ist ein Kernsymptom depressiver Erkrankungen
Angststörungen: Wer sich für weniger kompetent hält, fürchtet Situationen stärker
Trauma: Missbrauch und Vernachlässigung hinterlassen tiefe Spuren im Selbstbild
Burnout: Wer seinen Wert an Leistung knüpft, arbeitet bis zur Erschöpfung
Das bedeutet: Wer an seinem Selbstwertgefühl arbeitet, arbeitet oft gleichzeitig an der Wurzel mehrerer anderer Belastungen.
FAQ: Häufige Fragen zum Selbstwertgefühl
Kann man Selbstwertgefühl wirklich verändern – oder ist man so, wie man ist?
Ja, es ist veränderbar. Selbstwertgefühl ist kein angeborener Persönlichkeitszug, sondern ein erlerntes Muster – und Gelerntes kann verändert werden. Es braucht Zeit und oft Unterstützung, aber es ist möglich.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstwertgefühl und Arroganz?
Menschen mit echtem Selbstwertgefühl brauchen sich nicht über andere zu stellen. Arroganz entsteht oft aus unsicherem Selbstwert – als Schutzmechanismus. Gesunder Selbstwert ist ruhig, nicht laut.
Mein Selbstwertgefühl ist abhängig davon, was andere denken. Wie ändere ich das?
Indem du lernst, eine eigene innere Stimme zu entwickeln – eine, die dir sagt, was du denkst, unabhängig von außen. Therapeutische Begleitung hilft dabei sehr, da die Wurzeln dieser Abhängigkeit oft tief liegen.
Hilft Sport oder Abnehmen beim Selbstwertgefühl?
Kurzfristig manchmal ja. Aber wenn der Selbstwert allein vom Äußeren abhängt, ist er instabil. Körperliche Selbstfürsorge ist gut – aber als Ergänzung zu einem inneren Prozess, nicht als Ersatz.
Können Kinder mit geringem Selbstwertgefühl noch aufgeholt werden?
Absolut. Das Gehirn ist formbar – und Kinder wie Erwachsene können durch neue Erfahrungen, stabile Beziehungen und therapeutische Begleitung ihr Selbstbild nachhaltig verändern.
Ab wann sollte ich Hilfe suchen?
Wenn geringes Selbstwertgefühl dein Leben deutlich einschränkt – Beziehungen, Arbeit, eigene Entfaltung – oder wenn du merkst, dass du trotz Bemühungen nicht weiterkommst. Das ist der richtige Moment.
Wie lange dauert es, das Selbstwertgefühl zu stärken?
Das ist sehr individuell. Erste spürbare Veränderungen berichten viele Menschen nach wenigen Wochen oder Monaten therapeutischer Arbeit. Tiefgreifende Veränderungen brauchen länger – und sind es wert.
Du bist es wert, gut behandelt zu werden – von anderen und von dir selbst
Das klingt einfach. Und es ist einer der schwierigsten Sätze, die es gibt – für Menschen, die gelernt haben, ihren Wert von Leistung, Zuneigung oder Anerkennung abhängig zu machen.
Aber es ist die Wahrheit. Und sie ist erlernbar.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle therapeutische oder medizinische Beratung. Bei akuten Krisen erreichst du die Telefonseelsorge kostenlos und rund um die Uhr: 0800 111 0 111.
Wenn der Alltag schwerer wird als er sein sollte
KI generierter Text
Therapie nach dem Heilpraktikergesetz in Frankfurt am Main und Oberusel: Wenn der Alltag schwerer wird als er sein sollte
Das Problem
Sie stehen morgens auf und haben schon das Gefühl, zu spät zu sein – bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Die To-do-Liste wächst, die Energie sinkt. Abends fallen Sie erschöpft ins Bett, aber wirklich schlafen können Sie nicht. Irgendwann fragt man sich leise: Ist das noch normal – oder habe ich mich selbst dabei verloren?
Stress, innere Leere, das dumpfe Gefühl, im falschen Film zu stecken: Viele Menschen in Frankfurt und Oberursel kennen diesen Zustand. Sie funktionieren – beruflich, familiär, sozial. Aber innerlich brennt etwas aus.
Die Lösung
Genau hier setzt Therapie nach dem Heilpraktikergesetz an. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit den richtigen Fragen. Was brauche ich wirklich? Wohin will ich? Was hält mich auf – und was halte ich selbst zurück?
In meiner Praxis in Oberursel begleite ich Menschen dabei, wieder Klarheit, Energie und Richtung zu finden. Ohne Wartezimmer. Ohne Diagnose. Als Selbstzahlerleistung – flexibel, diskret und dann, wenn Sie bereit sind.
Monica Link M.A. | Heilpraktikerin für PsychotherapieHauptstraße 107, 61440 Oberursel Tel.: 06172 / 38 120 19 Telefonsprechstunde Mo–Sa, 08:30–10:00 Uhr
Der Hausarzt
Mein Vater hatte einen Hausarzt, der mit ihm Schach spielte.
Was macht einen Hausarzt zu einem Menschen, an den man sich Jahrzehnte später erinnert?
Mein Vater war in seinen letzten Lebensjahren sehr krank und konnte unser Haus kaum noch verlassen. Unser Hausarzt kam zu uns.
Ich erinnere mich an einen großen Mann, immer adrett gekleidet, der sich an den Tisch setzte, meinen Vater untersuchte, zuhörte und Zeit mitbrachte.
Und irgendwann spielten die beiden Schach.
„Die Männer“ spielten eine Runde.
Ich fand das damals völlig selbstverständlich.
Erst viele Jahre später habe ich verstanden, was in dieser Szene lag.
Dieser Arzt kam nicht nur, um etwas zu erledigen, er kam zu meinem Vater.
Er wusste, dass dieser Mann krank war und dass sein Leben inzwischen kleiner geworden war. Ein Schachbrett konnte für eine Weile wieder einen ganz anderen Raum öffnen.
Diese Erfahrung hat meinen Blick darauf geprägt, was ein Hausarzt sein kann.
Ich habe noch eine andere Erinnerung an einen Menschen, der einfach auftauchte.
Der Pfarrer, der mich auf meine Konfirmation vorbereitet hatte, hielt eines Abends mit seiner grünen Ente vor unserem Haus. Er kam einfach vorbei.
Wir saßen gerade beim Käsefondue und produzierten diese langen Käsfäden, über die wir uns köstlich amüsierten, er setzte sich dazu.
Er blieb, nahm eine Fonduegabel und zog seine Käsfäden. :-)
Für diesen Abend gehörte er einfach zu unserer Familie.
Wenn ich heute an diese beiden Männer denke, erinnere ich mich an etwas, das sich schwer in Leistungskennzahlen fassen lässt.
Sie schenkten ihre Zeit, sie hörten zu, sie waren einfach da.
Und ich frage mich bis heute, was einen Menschen in einer bestimmten Rolle zu einem Menschen macht, an den wir uns Jahrzehnte später noch erinnern.
Vielleicht beginnt die Antwort genau dort, wo jemand aufhört, nur seine Rolle auszufüllen.
Du kannst nicht jeden retten. Und das ist auch nicht deine Aufgabe.
Das klingt im ersten Moment vielleicht hart.
Gerade dann, wenn du zu den Frauen gehörst, die schnell sehen, wo etwas schiefläuft.
Du erkennst ein Problem – und denkst schon über die Lösung nach.
Jemand steckt fest – und in deinem Kopf entstehen bereits die nächsten drei Schritte.
In der Familie, in der Partnerschaft, bei der Arbeit oder im Freundeskreis.
Wir holen gerne die Kartoffeln aus dem Feuer.
Manchmal sogar, bevor der andere überhaupt bemerkt hat, dass sie darin liegen.
Warum?
Weil wir helfen wollen.
Weil wir Verantwortung gewohnt sind.
Weil wir lösungsorientiert sind.
Und manchmal auch, weil es schwer auszuhalten ist, einem Menschen dabei zuzusehen, wie er kämpft, Fehler macht oder Entscheidungen trifft, von denen wir glauben, dass sie ihm nicht guttun.
Doch genau hier lohnt sich eine wichtige Unterscheidung:
Helfe ich gerade – oder rette ich bereits?
Helfen kann bedeuten:
Ich höre dir zu.
Ich bin an deiner Seite.
Ich zeige dir Möglichkeiten.
Ich reiche dir die Hand.
Retten beginnt dort, wo ich anfange, für den anderen zu denken, zu entscheiden, Verantwortung zu übernehmen oder Konsequenzen abzufangen.
Und damit passiert etwas, das wir oft gar nicht beabsichtigen:
Wir nehmen dem anderen möglicherweise die Möglichkeit, selbst eine Lösung zu finden.
Eigene Entscheidungen zu treffen.
Eigene Konsequenzen zu erleben.
Und dadurch Selbstwirksamkeit zu erfahren.
Das ist besonders schwer, wenn uns ein Mensch nahesteht.
Denn natürlich möchten wir nicht danebenstehen und zusehen, wenn jemand leidet.
Aber manchmal ist genau das die größere Form von Unterstützung:
Nicht sofort die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen.
Sondern zu fragen:
„Was brauchst du von mir?“
„Möchtest du, dass ich dir zuhöre – oder möchtest du meine Meinung?“
„Was wäre dein eigener nächster Schritt?“
Hilfe bedeutet nicht, einen Menschen allein zu lassen.
Aber Hilfe bedeutet auch nicht, seinen Weg für ihn zu gehen.
Vielleicht darfst du dich deshalb beim nächsten Mal fragen:
Unterstütze ich gerade seine Lösung – oder übernehme ich gerade sein Problem?
Denn du kannst einen Menschen begleiten.
Du kannst ihm die Hand reichen.
Aber gehen muss er seinen Weg selbst.
#FrauenInDerLebensmitte #Selbstwirksamkeit #GrenzenSetzen #Überverantwortung #PsychologischeBeratung #Selbstfürsorge
Ich habe einfach keine Lust – wie motiviere ich mich?
Es gibt diese Tage.
Die Abschlussarbeit wartet. Die Bewerbung sollte längst abgeschickt sein. Die Steuererklärung liegt seit Wochen auf dem Schreibtisch. Eigentlich wissen wir genau, was zu tun wäre. Und trotzdem bekommen wir uns einfach nicht dazu.
Vielleicht fehlt uns gar nicht die Motivation.
Vielleicht lohnt es sich zunächst, eine andere Frage zu stellen.
Was hält mich eigentlich gerade zurück?
- Bin ich erschöpft?
- Bin ich überfordert?
- Ist die Aufgabe zu groß?
- Oder fehlt mir schlicht der Sinn hinter dem, was ich gerade tue?
Wenn wir das verstanden haben, hilft oft eine zweite Frage.
Nicht: „Warum muss ich das tun?“
Denn auf diese Frage antworten wir häufig mit Pflichten:
- weil die Uni es verlangt,
- weil mein Arbeitgeber es erwartet,
- weil ich muss.
Sondern: „Wozu mache ich das?“
- Was wird dadurch möglich?
- Was habe ich davon?
- Was wünsche ich mir langfristig?
- Welchen Beitrag leistet diese Aufgabe zu meinem Leben?
- Was ist die Belohnung, auf die ich hinarbeite?
Manchmal verändern solche kleinen Fragen die Perspektive.
Denn Motivation entsteht häufig nicht dadurch, dass wir uns mehr Druck machen. Sondern dadurch, dass wir den Sinn hinter unserem Handeln wiederfinden.
Die ungeschönte Wahrheit. 🖤
Warum ich das so offen mit euch teile? Weil ich zeigen will, dass niemand von uns perfekt ist. Wir alle machen Fehler, wir alle haben unsere Dämonen und schwachen Momente. Doch genau das macht uns menschlich.
Meine wichtigste Botschaft an euch, die mir wirklich am Herzen liegt: Gebt niemals auf! Gebt niemals auf, ihr selbst zu sein – mit all euren Ecken, Kanten und Fehlern. Versteckt euch nicht vor der Welt. 🙏✨
Habt ihr auch schon mal an einem Punkt gestanden, an dem einfach alles zu viel wurde? Wie habt ihr wieder zu euch selbst gefunden?
Teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren, lasst uns füreinander da sein. 👇💬
#Ehrlichkeit #WahreWorte #MentaleGesundheit #Authentizität #Schmerz #NiemalsAufgeben #SeiDuSelbst #Lebensweg #FehlerMachen #PersönlicheEntwicklung #Motivation #Tiefpunkt #Neuanfang #Selbstakzeptanz #MutZurLücke #MentalHealthGermany #alkoholabhängig #marcuswoggesin #therapeut24 #dasgeheimnisvondepressionen
Wie extrem muss man eigentlich heute sein, um überhaupt gehört zu werden?
Mich beschäftigt diese Frage gerade sehr.
Nicht nur in der Politik.
Sondern auch im Beruf.
In Familien.
In Freundschaften.
Und sogar unter Jugendlichen.
Vor einiger Zeit erzählte mir mein ältester Sohn, dass er in der Schule als „rechts“ gelte.
Ich musste erst einmal schlucken.
Also fragte ich nach.
Seine Antwort überraschte mich.
„Weil ich kein Emo bin.“
Nicht, weil er rechte Positionen vertritt.
Nicht, weil er sich politisch äußert.
Sondern weil es offenbar nur noch zwei Schubladen gab.
Und wer nicht eindeutig in die eine passte, landete automatisch in der anderen.
Vielleicht ist die Mitte heute der unbequemste Ort geworden.
Dieser Gedanke lässt mich bis heute nicht los.
Denn ich habe den Eindruck, dass genau das gerade an vielen Stellen passiert.
Nicht nur politisch.
Auch im Beruf.
Auch in Familien.
Auch in Freundschaften.
Der Raum zwischen
„Ich sehe das anders.“
und
„Dann eben gar nicht mehr.“
scheint immer kleiner zu werden.
Dabei entsteht Entwicklung doch genau dort.
Zwischen zwei Positionen.
Zwischen zwei Menschen.
Zwischen zwei Wirklichkeiten.
Ich wünsche mir keine Beliebigkeit.
Und ich wünsche mir auch keinen Konsens um jeden Preis.
Ich wünsche mir einen größeren Raum.
Einen Raum, in dem unterschiedliche Meinungen nicht automatisch zu einem Lager führen.
Einen Raum, in dem Widerspruch nicht sofort Trennung bedeutet.
Einen Raum, in dem Menschen ihre Meinung ändern dürfen, ohne ihr Gesicht zu verlieren.
Einen Raum, in dem man neugierig bleiben kann, statt sich vorschnell festzulegen.
Vielleicht ist genau das mein Verständnis von Raum für Veränderlichkeit.
Mich würde wirklich interessieren:
Wie schafft Ihr es, Haltung zu zeigen, ohne sofort einer Seite zugerechnet zu werden?
Oder ist genau das inzwischen die eigentliche Herausforderung unserer Zeit?