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Antje Petershagen
Antje Petershagen am 24.08.2026 um 11:01:03 Uhr

Manchmal muss man nicht lernen, den anderen zu verstehen.

Man muss lernen, in seine Welt einzutauchen.

Ich erlebe in meiner Arbeit häufig Menschen allein, manchmal aber kommt ein Paar gemeinsam zu mir. Und manchmal sitzt dann ein Mann neben seiner krebserkrankten Frau, der eigentlich gar nicht so recht weiß, was er hier soll.

Er kommt mit, aus Liebe, aus Sorge, vielleicht auch ein wenig aus Pflichtgefühl. Und er bringt seine eigene Sicht auf die Dinge mit.
So war es auch bei diesem Paar.

Sie war nach der Krebserkrankung längst wieder im Arbeitsleben. Mit reduzierten Stunden und trotzdem waren diese Stunden kaum zu schaffen. Die Fatigue war geblieben. Dazu kamen Fragen, die sich nicht einfach leiser stellen ließen: Was wird aus meiner beruflichen Zukunft? Was bedeutet es, wenn ich dauerhaft weniger arbeiten kann? Was passiert dann mit meiner finanziellen Sicherheit, vielleicht sogar mit meiner Altersvorsorge?
Ihr Partner konnte diese Erschöpfung nur schwer verstehen.

Im Gespräch wurde deutlich, dass beide in sehr unterschiedlichen Welten lebten. Er mit einem tiefen, fast selbstverständlichen Vertrauen in das Leben und in die Menschen, die er liebt. Sie mit einer Erfahrung von Vertrauensbrüchen, nun auch was ihren Körper betrifft, und mit existenziellen Fragen, die sich nicht durch positives Denken auflösen ließen.
Ich erzählte ihm, was Fatigue für mich selbst bedeutet, weil auch ich sie kenne.

Er sah mich an und sagte:
„Das kann ich mir bei Ihnen gar nicht vorstellen.“

Und vielleicht war genau das der Moment, in dem etwas begann.
Denn es ging gar nicht darum, dass einer von beiden Recht hatte.
Es ging darum, dass sie aufhörten, die Welt des anderen ständig aus der eigenen heraus zu bewerten.
Sie durfte erkennen, dass seine Zuversicht nicht bedeutete, dass er ihre Erfahrung kleinmachen wollte.
Und er durfte beginnen zu verstehen, dass ihre Erschöpfung keine Frage der richtigen Einstellung war.

Aber noch etwas geschah. Sie erkannte, dass auch er mit den Folgen der Erkrankung lebte. Dass auch sein Leben Einschränkungen erfahren hatte. Dass sie so sehr auf das geschaut hatte, was der Krebs ihr genommen hatte, dass sie manchmal nicht mehr wahrgenommen hatte, was er auch ihm genommen hatte.
Und plötzlich standen da nicht mehr die Erkrankte und der, der sie nicht verstand.

Da standen wieder zwei Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, unterschiedlichen Möglichkeiten, unterschiedlichen Arten, mit dem Leben umzugehen.


Und genau darin liegt die Magie eines Berührungsraumes: Nicht darin, dass zwei Menschen gleich werden, sondern darin, dass sie sich in ihrer Verschiedenheit wieder begegnen können.



#Berührungsräume #Krebs #Psychoonkologie #Fatigue #Angehörige #Krebserkrankung #Partnerschaft #Survivorship #Empathie #Kommunikation #ExistenzielleFragen #Liebe #Psychoonkologie2punkt0

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Jean-Marie Bottequin
Jean-Marie Bottequin am 24.08.2026 um 10:05:58 Uhr

Wenn Paare sich verlieren
Ein Paar ohne äußeren Raum…
beginnt, sich selbst zu verdichten.

Und irgendwann:

wird Nähe zu Enge
wird Liebe zu Kontrolle
Nicht, weil sie sich nicht lieben.

Sondern weil sie keinen Raum haben,
die Spannung zu verarbeiten.

Kennst du diesen Moment, wo Nähe plötzlich eng wird?

Wenn du magst, erzähl mir davon.

Akademie für Persönlichkeitsbildung, Jean-Marie Bottequin

Frage nach meinen Test: „Archetypen der Frau“
www.bottequin.de
Margit Flierl
Margit Flierl am 23.08.2026 um 18:29:44 Uhr

Save the date! Woche der seelischen Gesundheit 10.-20. Oktober 2026

Save the date!


Woche der seelischen Gesundheit vom 10. – 20. Oktober 2026


Kostenlose Veranstaltungen zum Informieren und mitmachen!


 


 


 


Praxis Flierl Veranstaltungen unter:


www.praxis-flierl.de/blog


 


Nürnberger Veranstaltungskalender unter:


Woche-seelische-gesundheit.nuernberg.de


 


Bundesweiter Veranstaltungskalender unter:


https://www.seelischegesundheit.net/aktionen/aktionswoche/veranstaltungen/


 

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Margit Flierl
Margit Flierl am 23.08.2026 um 18:27:16 Uhr

Beste EMDR Bedingungen!

Warum?


Francine Shapiro hatte die Idee zur Erprobung und Untersuchung dieser Methode zufällig beim Spazierengehen im Park. Sie bewegte die Augen hin und her und erlebte eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken.


 


Manche Erfahrungen werden nicht vollständig verarbeitet. Obwohl das Ereignis längst vorbei ist, können Gefühle, Körperreaktionen oder Erinnerungen weiterhin belastend wirken.


EMDR unterstützt die Verarbeitung solcher unvollständig verarbeiteten Informationen. Durch geführte Augenbewegungen oder andere Formen bilateraler Stimulation wird ein Verarbeitungsprozess angestoßen, der dazu beiträgt, belastende Erfahrungen zu verarbeiten.


 


Ein Spaziergang im Wald hilft der Psyche nicht nur durch Bewegung. Das Licht/Schattenspiel in den Bäumen ist eine natürliche Art bilateraler Stimulation und kann zur Erleichterung bei Angst, Panik, Trauma und Trauer führen.


Mehr Infos unter: www.praxis-flierl.de/emdr


Sprechen Sie mich an! WA 0176 7672 5936


 

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Stefan Berzel
Stefan Berzel am 23.08.2026 um 17:18:45 Uhr

Spotlight-plus:
"Psychologie hörbar machen - Innovative Wege der Psychoedukation und Gesundheitskommunikation"

Referent*in: Felicitas Heyne

Wie erreichen wir Menschen mit psychologischen Informationen, wenn klassische Informations- und Versorgungsangebote an ihre Grenzen stoßen?

Anhand des Projekts „Audiopedia“ gibt Felicitas Heyne spannende Einblicke in innovative Ansätze der Gesundheitskommunikation und zeigt, wie niedrigschwellige Audioformate die Gesundheitskompetenz stärken und den Zugang zum psychologischen Wissenabgleich (Psychoedukation) fördern können.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Impulsvortrag mit praxisnahen Beispielen, internationalen Perspektiven und Raum für Austausch.

Durch die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz werde zwei Fortbildungspunkte für die Veranstaltung vergeben. Darüberhinaus kann eine allgemeine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.


Datum. Montag, 21.09.2026

Uhrzeit
Beginn: 19:00
Ende: 20:30

Kontakt
Landesgruppe Rheinland-Pfalz im BDP
info@lg-rp.bdp-verband.de
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Olena Lill
Olena Lill am 23.08.2026 um 11:58:56 Uhr

Mein Weg zur Heilpraktikerin für Psychotherapie

Wie ich Heilpraktikerin für Psychotherapie geworden bin? Aus einem tiefen inneren Mangel heraus – über meine eigene Heilung hin zu meiner wahren Berufung.


Mein Start ins Leben war nicht leicht: Ich war nicht geplant und bin in einem Umfeld ohne echte Liebe aufgewachsen. Schon früh lernte ich, einfach nur zu funktionieren und nicht aufzufallen. Ich sollte weder zu klug noch zu dumm, weder zu schön noch zu hässlich sein, um bloß keinen Neid oder Ärger zu erzeugen. Die Bestätigung, die mir innen fehlte, suchte ich fortan im Außen. Mit 20 Jahren kam ich nach Deutschland und stürzte mich in den Modus „schneller, höher, weiter“. Nach außen hin wirkte ich glücklich, gesund und erfolgreich – doch tief in meinem Inneren war ich einsam, traurig und völlig ausgebrannt.


Der Wendepunkt kam, als ich selbst eine Psychotherapie begann. Als mich die Therapeutin fragte: „Wie geht es Ihnen heute?“, weinte ich drei Stunden lang aus tiefster Seele. In intensiven Sitzungen – mit Gesprächs-, Trauma- und Hypnosetherapie – lernte ich zum ersten Mal, meine verdrängten Gefühle wahrzunehmen, sie auszuhalten und loszulassen.


Als ich am Ende dieses Weges ein echtes, von materiellen Dingen völlig unabhängiges Glück spürte, wollte ich genau verstehen: Wie funktioniert die menschliche Seele eigentlich? Was heilt uns? Ich vertiefte mich mit großer Wissbegierde in Ausbildungen und erinnerte mich an etwas, das mich schon als Kind ausgemacht hatte: meine tiefe Neugier auf die Lebensgeschichten anderer Menschen und meine Leidenschaft, einfach zuzuhören.


Was mir vor Jahren eine Bekannte geraten hatte – das Zuhören zum Beruf zu machen –, ist heute meine gelebte Realität. Ich gebe das weiter, was mir selbst geholfen hat, und begleite Menschen dabei, sich selbst zu verstehen und ihren Weg zu einem glücklicheren Leben zu finden.


Hashtags: #Psychotherapie #Heilpraktikerin #Selbstfindung #MentaleGesundheit #MentalHealth #Traumabewältigung #Persönlichkeitsentwicklung #Berufung #TherapieHilft #BurnoutRecovery #Lebensweg #Seelenheilung #Zuhören

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Milos Rakic
Milos Rakic am 22.08.2026 um 17:31:41 Uhr

𝐖𝐄𝐑𝐃𝐄 𝐌𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐊𝐎𝐋𝐋𝐄𝐆:𝐈𝐍

📢 𝐖𝐄𝐑𝐃𝐄 𝐌𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐊𝐎𝐋𝐋𝐄𝐆:𝐈𝐍 🌻


Nein, diesmal suche nicht ich Verstärkung für mein Trainerteam. 😄
Aber vielleicht sitzt meine zukünftige Kollegin gerade irgendwo auf LinkedIn, Instagram oder Facebook und denkt:


„Eigentlich wäre es Zeit für etwas Neues.“


Die WIFI ÖFA GmbH (WIFI Oberösterreich) in Linz sucht aktuell eine


ASSISTENT:IN | Vollzeit – 38 Stunden


Und wer glaubt, Assistenz bedeutet nur Telefon, Kalender und ein bisschen Administration, wird hier vermutlich überrascht sein.


Es geht um Organisation. Kommunikation. Koordination. Überblick.


Sie sorgen mit dafür, dass Kurse organisatorisch funktionieren, koordinieren Termine, kommunizieren mit Kund:innen und Trainer:innen, unterstützen bei Abrechnungen und Controlling und kümmern sich um unterschiedlichste Aufgaben im Office Management.


Kurz gesagt:


Während wir Trainer:innen vorne arbeiten, brauchen wir jemanden, der im Hintergrund den Laden mit am Laufen hält. 😉


Gesucht wird daher jemand, der selbstständig arbeitet, Organisationstalent mitbringt, mit Menschen umgehen kann und auch dann noch den Überblick behält, wenn gleichzeitig drei Dinge passieren.


💻 Sehr gute IT-Kenntnisse sollten vorhanden sein.
🤝 Eigeninitiative und Teamorientierung sowieso.
🧠 Und ein bisschen Improvisationstalent schadet bei uns definitiv nicht.


Dienstort: Linz
Umfang: 38 Stunden/Vollzeit
Einstieg: ab sofort bzw. laut Ausschreibung ab 01.08.2026
Gehalt: € 36.373,40 bis € 42.722,12 brutto/Jahr – abhängig von der entsprechenden Einstufung und Erfahrung.


Und vielleicht heißt es dann tatsächlich bald:


„Willkommen im Team – und willkommen als meine neue Kollegin bzw. mein neuer Kollege.“ 😎🌻


Interesse?


Dann bewirb dich direkt über die offizielle Ausschreibung der WIFI ÖFA GmbH.


Und wenn du jemanden kennst, bei dem du beim Lesen sofort denkst:
„Das wäre genau etwas für sie/ihn!“


👉 Markieren.
👉 Weiterschicken.
👉 Oder einfach diesen Beitrag teilen.


Hier der Link zur Stellenausschreibung:
https://lnkd.in/dyrgmmR6


Vielleicht finden wir auf diesem Weg genau die richtige Person. 


LG, Milos.🌻


#werdemeinekollegin #wifioö #JobsLinz #linz #assistenz #officemanagement #Karriere #oberösterreich #teamwork #jobsoö

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Jean-Marie Bottequin
Jean-Marie Bottequin am 22.08.2026 um 15:43:32 Uhr

Es entstehen Spannungen, die viele Beziehungen nicht verstehen.

Nicht, weil sie falsch sind.

Sondern weil sie nicht gesehen werden.
Frage an dich:

Wo spürst du als Paar den Einfluss von außen?
Frage nach meinen Test: „Die 12 Liebesvitamine“

Akademie für Persönlichkeitsbildung, Jean-Marie Bottequin
Friederike von Corratio
Friederike von Corratio am 21.08.2026 um 09:59:07 Uhr

Wie viele Leben passen eigentlich in ein Leben?

Heute Abend im Coaching ging es um große Wünsche.


Meine Klientin ist 40.


Noch einmal studieren?


Noch ein Kind?


Noch einmal etwas ganz Neues beginnen?


Und irgendwann waren wir gar nicht mehr bei ihr.


Sondern bei einer Frage, die vermutlich jeden von uns irgendwann betrifft:


Wie viel Zukunft traue ich mir eigentlich zu?


Denn wir entscheiden ja selten nur zwischen A und B.


Wir entscheiden auch zwischen Bedürfnissen.


Zwischen Sicherheit und Möglichkeit.


Zwischen einem eigenen Wunsch und dem Wunsch nach Verbindung.


Zwischen dem, was wir wollen – und dem, was wir dafür möglicherweise verlieren.


Und gerade bei den großen Dingen wünschen wir uns doch jemanden, der sagt:


„Mach. Ich glaube an Dich. Ich gehe mit.“


Was aber, wenn niemand mitgeht?


Oder wenn genau der Mensch, den wir gerne an unserer Seite hätten, etwas anderes möchte?


Wie wichtig ist mir dann mein Wunsch?


Und wie wichtig die Harmonie?


Ich glaube, wir schauen ziemlich genau darauf, was es uns kosten könnte, einen Wunsch zu verfolgen.


Aber erstaunlich selten auf den Preis, den wir dafür zahlen, ihn nicht zu verfolgen.


Denn auch Nicht-Tun hat Konsequenzen.


Und vielleicht liegt genau dort die schwierige Wahrheit:


Es gibt Entscheidungen, bei denen es keine Variante ohne Verlust gibt.


Vielleicht hoffen wir deshalb so lange auf eine weitere Möglichkeit.


Eine, bei der alle mitgehen.


Niemand enttäuscht ist.


Nichts verloren geht.


Und wir vorher wissen, dass alles gut wird.


Nur gibt es diese Variante manchmal nicht.


Und vielleicht beginnt genau dort radikale Akzeptanz.


Nicht:


„Ich finde das gut.“


Nicht:


„Dann ist es eben so.“


Sondern:


Ich höre auf, darauf zu warten, dass die Wirklichkeit anders sein müsste, damit meine Entscheidung leichter wird.


Ich sehe, was ist.


Ich sehe, was ich will.


Ich sehe den Preis.


Und dann entscheide ich.


Vielleicht darf ich anschließend sogar um das Leben trauern, das ich deshalb nicht gelebt habe.


Ohne das gewählte Leben für falsch zu halten.


Denn vielleicht bedeutet Zufriedenheit gar nicht, irgendwann alles bekommen zu haben.


Vielleicht bedeutet sie auch, Frieden mit dem Preis der eigenen Entscheidungen zu schließen.


Meine Frage fürs Wochenende:


Wie viele Leben passen eigentlich in ein Leben?


Und vielleicht noch wichtiger:


Welches davon möchte ich wirklich leben - auch wenn nicht alle mitkommen?

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Marion Timphus
Marion Timphus am 21.08.2026 um 07:54:59 Uhr

Du hast so viele Bücher über Kommunikation gelesen.

Du hast wirklich spannende Führungs-Seminare besucht. Und trotzdem verfällst Du immer wieder in die gleichen Kommunikationsmuster: v.a wenn Du innerlich in Eile bist und v.a. wenn du kritisiert wirst!!


In meinen Mentorings wird immer wieder deutlich, dass hinter diesen Dynamiken unsere Schatten stehen. Die unerlösten Schätze, die sich dann durch alte Bindungsmuster bemerkbar machen, denen wir wieder verfallen, so wie früher, weil sie so bekannt sind. Sie sind gespeichert in unserem Nervensystem und schnell zur Verfügung. Kritik löst Kindheitserfahrung aus. Aber eben nicht bewusst, sondern unbewusst und führt unweigerlich zur Reaktion. Aber Dein Reaktionsmuster passt nicht mehr zu Dir!!


Du schaffst es nicht, zwischen Reiz und Reaktion die berühmten 5 Sekunden vergehen zu lassen. Solange Du nicht agierst sondern re-agierst, ist Führung nicht adäquat.


Du bist erwachsen und Deine guten Ressourcen möchten auch ans Licht!


Du kannst also, wenn Du aufmerksam bist, die alten Muster erkennen, Dich bedanken und sie verabschieden. Aber damit das Neue Verhalten funktioniert, musst Du neue Verhaltensmuster implementieren!


In der Zusammenarbeit mit mir erkennst Du Deine Muster und anerkennst sie. v.a aber die dahinterliegende Struktur, die nur Dich ausmacht, gerade Dich. 


Du verarbeitest wohlwollend die alten Gründe und bist dann frei, Dein Verhalten endlich zu steuern. Auch wenn`s mal eng wird.


Wir werfen also nicht alles über Bord sondern schauen uns Deine sensible Wahrnehmung an. Damit ab jetzt Deine Anteile (endlich) fein zusammenwirken. 


Damit Du nicht mehr funktionierst, sondern echt ankommst und verstanden wirst, im Unternehmen und zu Hause!


Aus Schmerzen können wirklich Schätze werden, dann wenn Du Kommunikation ab jetzt steuern möchtest! Frei von Déjavùs ....


 

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Andrea Nowack
Andrea Nowack am 20.08.2026 um 17:17:48 Uhr

Mal EHRLICH Mitteilen üben / Traumaheilung nach Gopal Klein

Ich biete eine neue Praxisgruppe an - online - zum Ehrlichen Mitteilen

Kennst du das Buch "Der Vagusschlüssel zur Traumaheilung" ? Genau darum geht es in dieser Gruppe, gemeinsam in Verbindung zu stehen nach den Regeln zu Ehrlichem Mitteilen "Level 1". Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass der Online-Raum hier perfekt passt: flexibel, niedrigschwellig und trotzdem verbindlich.


Verlässlichkeit: Regelmäßige Termine schaffen Routine.
Sicherheit: Ein geschützter Raum für offenes Teilen und Feedback.
Verbindlichkeit: Die Gruppe motiviert, dranzubleiben – besonders, wenn man sich gegenseitig unterstützt.

Wie funktioniert die Gruppe?
Teilnehmer:innen: bis zu 4 Personen (kleine Gruppe für intensive Praxis)
Level 1 als Basis (für Einsteiger:innen oder zur Auffrischung)
Termine: 10 Treffen zwischen Oktober und Dezember 2026
Wochentage: Mittwochs
Uhrzeit: 17–18 Uhr

Ablauf pro Termin: 60 Minuten Gesamtzeit
Jede:r hat 10 Minuten Sprechzeit 
und Raum für Reflexion, während die anderen Sprechen

Kosten & Anmeldung
79 € im Voraus (für alle 10 Termine) 

Warum Vorabzahlung?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Verbindlichkeit steigt, wenn die Teilnahme im Voraus gebucht wird. Falls ich einen Termin kurzfristig absagen muss, wird er selbstverständlich nachgeholt.


Anmeldung:
Möchtest du dabei sein? Schreib mir einfach eine kurze Nachricht – ich nehme dich gerne auf die Liste. Bei Fragen oder Unsicherheiten biete ich auch ein kostenloses 30-minütiges Zoom-Gespräch an, um dich und die Methode kennenzulernen.


Nächste Schritte
Sobald sich genug Interessent:innen gefunden haben, gebe ich Bescheid.


Fragen?
Schreib mir jederzeit eine E-Mail.

Danke und herzliche Grüße,
Andrea

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Monica Link
Monica Link am 20.08.2026 um 16:17:19 Uhr

„Wir reden aneinander vorbei“: Streitspiralen verstehen und lösen

Es ist 19:30 Uhr in der Küche. Nach einem langen Tag reicht ein kleiner Satz: „Hast du wieder vergessen, die Wäsche aufzuhängen?“ Sofort kippt die Stimmung. Einer greift an: „Immer bleibt alles an mir hängen!“ Der andere zieht stumm die innere Zugbrücke hoch. Zurück bleibt das Gefühl: Wir erreichen einander einfach nicht mehr.


Der unsichtbare Beziehungstanz


In der systemischen Beratung sehen wir Konflikte nie als reine Schuldfrage, sondern als typischen Teufelskreis:


Angriff als Hilferuf: Hinter Vorwürfen steckt oft die Sehnsucht nach Verbindung: „Ich fühle mich allein gelassen.“


Rückzug als Schutzschild: Wer schweigt, schützt die Beziehung oft vor einer Eskalation: „Egal, was ich sage, es wird nur noch schlimmer.“


Je mehr eine Seite drängt, desto mehr blockt die andere – und umgekehrt.


3 Impulse für neue Wege im Gespräch:


1. Das Muster benennen: Statt Vorwürfen: „Wir stecken wieder in unserer typischen Schleife.“ Das macht das Muster zum gemeinsamen Gegner.


2. Die 10-Minuten-Pause: Steigt der Puls, hilft kein Reden mehr. Erst kurz durchatmen, dann ruhig neu ansetzen.


3. Bedürfnis statt Anklage: Statt „Du hörst nie zu“ lieber: „Ich hatte einen harten Tag und brauche kurz deine Nähe.“

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Olena Lill
Olena Lill am 20.08.2026 um 15:58:44 Uhr

Mein Weg… mein Schmerz…. Aus dem Mangel heraus in die Eigentherapie - dann in das Wissen und dann zum Bedürfnis es weiter zu geben
Nadia Wachter
Nadia Wachter am 20.08.2026 um 15:33:49 Uhr

Was hilft, wenn ich ständig vom Schlimmsten ausgehe?

Morgen steht ein schwieriges Gespräch an.
Und im Kopf hat es längst stattgefunden. Mehrfach.
Der andere reagiert völlig anders als erhofft. Uns fehlen die Worte. Das Gespräch eskaliert. Und irgendwann liegen wir nachts wach wegen eines Ereignisses, das noch gar nicht stattgefunden hat. Und vielleicht auch gar nicht so stattfinden wird.

Mögliche Risiken vorauszudenken, kann durchaus sinnvoll sein: Wir können uns vorbereiten und überlegen, wie wir reagieren möchten. Doch manchmal bleiben unsere Gedanken dann ausschließlich an dem hängen, was alles schiefgehen könnte

Dann lohnt sich vielleicht eine weitere Frage:
Nicht nur: „Was könnte schiefgehen?“
Sondern auch: „Was könnte gutgehen?“
Wie oft sind Situationen tatsächlich so schlimm ausgegangen, wie Sie vorher befürchtet hatten? Wie oft lief es besser? Und woran lag das?

Realistisch denken bedeutet nicht, Risiken auszublenden. Es bedeutet aber auch nicht, ausschließlich Risiken zu betrachten.
Vielleicht können Sie das schwierige Gespräch nicht vorhersehen. Aber Sie können sich vorbereiten. Sie können überlegen, was Ihnen wichtig ist und wie Sie mit Unvorhergesehenem umgehen könnten.

Auch im Coaching in Karlsruhe und online kann es deshalb darum gehen, belastende Gedanken zunächst zu verstehen, sie auf ihren Realitätsgehalt zu prüfen und Strategien für einen anderen Umgang damit zu entwickeln.

Denn manchmal kostet uns nicht das bevorstehende Ereignis die meiste Kraft, sondern all die Versionen davon, die wir vorher schon im Kopf erlebt haben.

Mehr Gedanken dazu finden Sie in meinem Beitrag zum Stressabbau im Coaching-Café.

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Antje Petershagen
Antje Petershagen am 20.08.2026 um 09:31:20 Uhr

„Soll ich dankbar sein, dass ich Krebs hatte?“

Sabine, eine Klientin fragte mich das und ich hatte keine "perfekte" Antwort parat. Ich kenne die Frage und habe sie mir selbst auch schon gestellt. Ich habe mich langsam zu einer Antwort hingearbeitet, das kann ich sagen. 


Der Krebs hatte etwas in ihrem Leben verändert. 
Sabine hatte Entscheidungen getroffen, die sie ohne diese Erkrankung wahrscheinlich nicht getroffen hätte. Sie hatte begonnen, genauer hinzusehen. Auf ihr Leben, ihre Beziehungen, auf das, was ihr wirklich wichtig war. Manches, das schon lange nicht mehr zu ihr passte, hatte sie hinter sich gelassen.
Das ist die eine Seite.
Die andere ist ihre Fatigue, diese bleierne Erschöpfung, die nicht einfach verschwindet, nur weil die Behandlung vorbei ist. Diese Tage, an denen sie eigentlich etwas Schönes vorhat und dann merkt, dass die Kraft dafür nicht reicht.
„Und dafür soll ich dankbar sein?“
Nein.
Für den Krebs selbst muss sie nicht dankbar sein.


Wir sprechen nach einer schweren Erkrankung gerne darüber, was sie uns gelehrt hat. Was wir verändert haben. Was plötzlich wichtiger geworden ist. Das kann alles stimmen.
Aber daraus folgt nicht, dass wir für die Erkrankung dankbar sein müssen.
Ich denke an eine andere Klientin, die mich einmal fragte:
„Wenn ich nicht dankbar bin für das, was mir der Krebs gebracht hat – bin ich dann undankbar?“
All diese Fragen kommen häufig nach der Akuttherapie, weil wir dann mehr Zeit haben zu reflektieren, die Routine, die uns durch den Tag getragen hat, ist plötzlich nicht mehr da.
Dankbarkeit nach Krebs kann sehr widersprüchlich sein. Sie kann neben Wut stehen, neben Trauer, neben Erschöpfung.
Neben dem Gedanken, ich hätte mein Leben auch ohne diese Diagnose verändern wollen.
Ich nenne das für mich inzwischen fragmentierte Dankbarkeit.
Nicht die große Dankbarkeit für die Krankheit.
Sondern einzelne Momente, Menschen und Entscheidungen, für die ich dankbar bin.
Das eine nimmt dem anderen nichts weg.
Ich kann für mich sagen:
Der Krebs hat mein Leben verändert.
Und gleichzeitig hätte ich sehr gerne darauf verzichtet.
Ich kann mein heutiges Leben schätzen und mein früheres vermissen.
Ich kann an dem wachsen, was mir widerfahren ist, ohne dafür dankbar sein zu müssen, dass es mir widerfahren ist.
Vielleicht ist das sogar die ehrlichere Form von Dankbarkeit.
Nicht aus der Krankheit im Nachhinein eine gute Geschichte machen zu müssen.
Sondern anzuerkennen, dass eine schwere Erfahrung vieles in Bewegung bringen kann, auch Dinge, die man sich niemals freiwillig ausgesucht hätte.
Ich muss den Krebs nicht dankbar annehmen, um das Leben, das danach gekommen ist, lieben zu können.
Auch Sabine wird für sich Antworten finden, vielleicht braucht es auch noch erst einmal neue Fragen. 

#Psychoonkologie #Krebs #Dankbarkeit #LebenNachKrebs #Fatigue #Krebsnachsorge #Survivorship #Lebensqualität #Psychoonkologie20 #Berührungsräume

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