Und manchmal merkt Mann wohl auch: Ich bin Therapeutin, und keine Marketerin.
Und manchmal merkt Mann wohl auch:
Ich bin Therapeutin,
und keine Marketerin. 🤓
Vor ein paar Stunden schrieb mir ein eloquenter Mann,
warum ihn mein Profil neugierig gemacht hat.
Unter anderem wegen meiner Formulierungen:
„Du willst mehr.“
und
„Du willst weg von …“
Seine berechtigte Frage und
auch Neugierde ist:
Was ist dieses „mehr“ eigentlich?
Und wovon wollen die Menschen weg?
Tja.
Genau da beginnt mein Problem mit dem Marketing.
Ich kann dir nicht sagen,
was dein „mehr“ ist.
Wenn ich dich noch nicht gefragt habe.
Und ich kann dir auch nicht erzählen,
wovon du wegwillst.
Wenn ich dich noch nicht gefragt habe.
Vielleicht weißt du gerade eben
genau das,
selbst noch nicht einmal.
Ich helfe oft Menschen,
wenn sie weder vor noch zurück wissen.
Weil ich darin gut bin,
und es sich rum spricht.
Wenn sie merken:
So wie bisher möchte oder kann ich nicht weitermachen.
Aber wie stattdessen?
Keine Ahnung,
wie ich das generalisieren könnte in einem kurzen Slogan.
Denn Menschen sind unterschiedlich.
Ihre Geschichten auch.
Und ein „Done for everyone“
gibt es diesbezüglich,
meiner Meinung nach
sowieso nicht.
Und genau deshalb will ich mich auch nicht auf die eine Lösung in meinem Slogan festlegen müssen.
Ich werde dir also nicht erzählen,
was du brauchst.
Ich stelle lieber Fragen.
Auch recht unbequeme.
Ich ermögliche dir eine andere Perspektive.
Ohne Brechstange.
Und erinnere dich an das,
was bereits in dir steckt.
Denn ich glaube nicht,
dass Menschen immer jemanden brauchen sollten,
der ihnen sagt, wo es langgeht.
Menschen brauchen jemanden,
mit dem sie herausfinden können,
wer sie eigentlich wirklich sind.
Was sie ausmacht.
Wo sie eigentlich hinwollen und wo sie hingehören.
Jemanden wie mich,
die Hilfe zur Selbsthilfe leistet.
Türen öffnet und dabei unterstützt,
alten Ballast loszuwerden.
Oft muss man nichts hinzufügen,
sondern lediglich ausmisten und sortieren.
Das beschreibt ziemlich gut,
wie ich arbeite.
Und vermutlich auch,
warum ich so verdammt schlecht darin bin,
mich in einen hübschen Marketingsatz
zu pressen, der jedem gefällt 😉
Und der oft sicher nicht der Realität entsprechen würde.
Jetzt weißt du,
was du von mir erwarten kannst.
Ein schönes Wochenende wünsche
Ich dir,
Tina
Praxis Justyna Zwak
Menschen im Mittelpunkt
Mein Ansatz verbindet ganzheitliche Gesundheit, Stressmanagement und individuelle Unterstützung für mehr Balance und Wohlbefinden.
Erfahrung
Seit 2007 arbeite ich als Gerichtsdolmetscherin und Übersetzerin und seit 2014 begleite ich Menschen als Heilpraktikerin in Hachenburg.
Stressresilienz & Balance
Meine Arbeit verbindet Stressmanagement, emotionale Begleitung und ganzheitliche Unterstützung zur Förderung innerer Stabilität.
Persönlich & mehrsprachig
Als Mutter von zwei Mädchen begleite ich meine Patienten auf Deutsch, englisch und Polnisch - persönlich, online oder im Rahmen von Hausbesuchen.
Wie Selbstreflexion, Trigger, Resilienz unter die Haut gingen
Ich hatte schon viele wundervolle Aufträge, aber noch nie in einem SO wunderschönen Ort
Herzlichen Dank für dieses tolle Seminar im Auftrag der Ortolan Gruppe bei der Eifelbahn in Linz am Rhein.
Obwohl unsere Themen wie Selbstreflexion, Trigger, Resilienz unter die Haut gingen, hatten wir ne Menge Spaß und sind am Ende des Tages alle motiviert und mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen.
Die Teilnehmer hatten bereits zu Beginn vom „Guten Geist der Eifelbahn“ gesprochen. Zu dem Zeitpunkt war ich darüber noch verwirrt, aber am Ende habe ich gefühlt was sie meinen das Thema wertschätzender und verständnisvoller Umgang miteinander hätte ich mir dort fast sparen können. Hier herrscht ein Arbeitsklima, wie man es sich nur wünschen kann
Danke Eifelbahn für die Offenheit und Gastfreundschaft! Ich komme gerne wieder
Vielleicht müssen wir nicht alles an uns verändern, was uns heute manchmal im Weg steht.
Vielleicht sollten wir zuerst verstehen, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗲𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁.
Perfektionismus. Kontrolle. Anpassung. Starksein. Verantwortung übernehmen. Was heute anstrengend sein kann, war vielleicht einmal eine kluge Antwort auf das Leben.
Der entscheidende Unterschied?
Eine Strategie darf dir zur Verfügung stehen.
𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲 𝗻𝘂𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗺𝗲𝗿𝗸𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗲𝗻.
Darum geht es für mich an einem Wendepunkt: nicht gegen die eigene Geschichte zu kämpfen, sondern den eigenen Handlungsspielraum zu vergrößern.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗺 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗻. 𝗠𝗲𝗵𝗿 𝘃𝗼𝗺 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻.
Die Requisiten eines Lebens.
Vor ein paar Tagen bin ich über den Ausdruck „Requisiten der Einsamkeit“ gestolpert und an dem Wort Requisiten hängen geblieben.
Es gehört ins Theater.
Requisiten stehen auf der Bühne, werden in die Hand genommen, abgelegt, weitergereicht, verschwinden hinter dem Vorhang und tauchen in einer anderen Szene wieder auf, und manches von dem, was vollkommen nebensächlich aussieht, erzählt mehr über eine Figur als ein langer Monolog.
Und ein Leben?
Auch ein Leben sammelt seine Requisiten.
Eine Tasse mit einem Sprung. Ein Schlüssel zu einer Tür, die es längst nicht mehr gibt. Das Rezept in einer Handschrift, die man unter Hunderten erkennen würde. Ein Stein, irgendwann an irgendeinem Meer aufgehoben, bei dem wir selbst nach Jahrzehnten noch wissen, wie der Wind an diesem Tag war. Ein Kleid, das seit Jahren nicht mehr passt. Eine Postkarte, ein Werkzeug, ein alter Kochlöffel, eine Eintrittskarte zwischen den Seiten eines Buches.
Manches davon würde ein anderer Mensch wahrscheinlich wegwerfen, ohne lange darüber nachzudenken.
Er kann nicht wissen, dass an dieser Tasse ein bestimmter Morgen hängt, an dem Schlüssel eine Wohnung, in der wir einmal glücklich waren, und an dem zerknitterten Rezept die Hand eines Menschen, dessen Stimme wir noch immer hören können.
Ich denke darüber nach, was in einem Museum meines eigenen Lebens liegen müsste, und vermutlich wären es nicht die Dinge, die von außen betrachtet besonders wertvoll oder besonders schön erscheinen. Es wären die unscheinbaren Dinge, die geblieben sind, obwohl längst niemand mehr erklären könnte, weshalb man sie aufgehoben hat, außer dem Menschen, zu dessen Leben sie gehören.
Die Requisiten.
Welche Requisite deines Lebens dürfte niemand wegwerfen, obwohl sie für einen anderen Menschen vollkommen wertlos aussieht?
#Leben #Erinnerungen #Lebensgeschichten #Biografie #Berührungsräume
Vielleicht ist Funktionieren nicht nur das Problem.
Vielleicht ist es manchmal auch der Schutz.
Über diesen Gedanken denke ich gerade viel nach. Wir sprechen häufig darüber, wie wichtig Grenzen, Selbstfürsorge und weniger Stress sind. Doch was geschieht eigentlich, wenn ein Mensch jahrelang über Leistung, Verantwortung und Gebrauchtwerden Stabilität hergestellt hat?
Dann bedeutet „weniger funktionieren“ möglicherweise weit mehr als eine Veränderung im Zeitmanagement. Es kann Fragen berühren wie: Wer bin ich ohne meine Aufgaben? Was möchte ich eigentlich selbst? Was fühle ich, wenn es ruhiger wird? Und worüber müsste ich vielleicht nachdenken, wenn mein Alltag mich nicht permanent beschäftigt hält?
Psychologische Forschung legt nahe, dass emotionale Unterdrückung und Vermeidung zwar kurzfristig regulierend wirken können, bei habitualisiertem Einsatz jedoch mit geringerem Wohlbefinden und ungünstigeren Beziehungs- und Belastungsmustern zusammenhängen können.
Das bedeutet für mich allerdings nicht, dass wir nun möglichst schnell „alles fühlen“ müssen. Vielleicht braucht Veränderung gerade keinen radikalen Bruch. Vielleicht braucht sie Sicherheit, Zeit und die Erfahrung: Ich kann mir selbst begegnen, ohne mich zu überfordern.
Darüber schreibe ich heute in meinem neuen Kapitel der Visionsbriefe: „Und wer bin ich dann?“
Mich interessiert besonders: Was hält Menschen stärker im Funktionieren – die Gewohnheit oder die Unsicherheit darüber, wer sie ohne dieses Funktionieren wären?
Den vollständigen Beitrag findest du auf meinem Substack. Auf dem Bild findest DU meinen Kanalnamen und im ersten Kommentar den Link zum direkten Lesen.
Herzliche Grüße
Melanie
#WenigerFunktionierenMehrDU #Selbstführung #MentalLoad #Persönlichkeitsentwicklung #EmotionaleGesundheit #FrauenImWandel
Ein Meeting. Jemand fällt dir ins Wort. Eine Kleinigkeit.
Und in dir rollt eine Welle an, die viel größer ist als der Moment. Hitze im Gesicht. Enge im Hals. Ein Gefühl, das dich selbst überrascht.
Kennst du solche Momente?
Die erste Bewegung geht fast immer nach außen. Wir suchen die Ursache beim Kollegen, bei der Chefin, beim Partner. Sie haben den Knopf gedrückt. Das stimmt.
Und gleichzeitig gilt: Der Knopf selbst sitzt in dir. Er ist sehr alt. Und er trägt eine Botschaft.
Ein Gefühl, das größer ist als die Situation, ist eine Einladung. Es zeigt dir den Weg zurück zu einem Moment, in dem du etwas Wichtiges über dich entschieden hast.
In meiner Arbeit nenne ich diesen Weg den Erzählmodus. Er beginnt immer mit genau diesem Gefühl.
Zuerst benennst du es. Was fühle ich wirklich? Was liegt unter dem Ärger, unter der Erschöpfung?
Dann gehst du in den Körper. Er erinnert sich an alles, lange bevor wir Worte dafür hatten. Wo spürst du es? Im Magen, in der Brust, im Hals?
Und dann kommt die Frage, die alles verändert:
Wie alt könnte ich gewesen sein, als ich das zum ersten Mal so gefühlt habe?
Antworte spontan. Eine Zahl, ein Bild, eine Ahnung genügt. Aus dieser Ahnung entsteht ein Bühnenbild. Wer war dabei? Wo war das? Was ist passiert?
Emma ist heute siebzig. Ihr Bühnenbild: ein Kindergarten, geführt von Nonnen. Emma ist ungefähr vier. Wegen einer Kleinigkeit, die längst verblasst ist, stellt die Erzieherin sie vor der ganzen Gruppe in die Ecke. Sichtbar für alle. Allein.
Das kleine Mädchen trifft in diesem Moment eine Entscheidung, tief und leise: Ich bleibe klein und leise. Dann bin ich sicher.
Diese Entscheidung hat Emma ein Leben lang getragen. Sie war für alle da, verlässlich, freundlich, im Hintergrund. Und eine Begabung, die sie seit zwanzig Jahren in sich spürt, wartete die ganze Zeit geduldig auf ihren Auftritt.
Im Erzählmodus stellen wir an das Bühnenbild drei Fragen:
Was habe ich in diesem Moment über mich entschieden?
Was habe ich über die anderen entschieden?
Was habe ich über das Leben entschieden?
Aus den Antworten entsteht dein Credo. Ein Satz, der seitdem im Hintergrund läuft und erstaunlich viel erklärt.
Und dann stelle ich eine Frage, die viele zunächst überrascht:
Würdest du dieses Kind heute adoptieren? Mit Haut und Haaren, mit allem, was es war und ist?
Manchmal braucht die Antwort Zeit. Auch das ist wertvoll. Sie zeigt, wie weit der Weg zurück zu dir gerade ist. Und jeder Schritt auf diesem Weg bringt dich näher nach Hause.
Du findest den Ursprung deines stärksten Gefühls in dir. Genau dort wartet auch seine Lösung.
𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝘂
Welches Gefühl überrollt dich immer wieder, größer als der Anlass?
Wie alt könntest du gewesen sein, als du es zum ersten Mal so gespürt hast?
Mein Tipp: Nimm dir einen ruhigen Moment, einen Stift und ein Blatt Papier. Schreib mit der Hand. Die Hand schreibt oft, was der Kopf erst später begreift.
𝗗𝗲𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹 𝘇𝗲𝗶𝗴𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻. 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗶𝗵𝗺. 𝗘𝘀 𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗪𝗲𝗴.
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Heute beginnt der Brustkrebsmonat.
Und ich stolpere jedes Jahr ein wenig über diesen Begriff.
Nicht, weil ich einen Monat, in dem Brustkrebs Aufmerksamkeit bekommt, für überflüssig halte, sondern weil Brustkrebs keinen Monat hat.
Rund 69.000 Frauen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an einem invasiven Mammakarzinom, hinzu kommen mehr als 6.000 Frauen mit einem In-situ-Tumor, und etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.
Das sind keine Oktoberzahlen.
Diagnosen werden im Januar gestellt, Operationen im März durchgeführt, im Juli wartet jemand auf einen Befund und an irgendeinem Dienstag im November sitzt eine Frau in einem Arztzimmer und hört einen Satz, nach dem ihr Leben ein anderes ist.
Und auch das Danach hält sich an keinen Kalender.
Die Angst vor der nächsten Untersuchung nicht, die Langzeittherapie nicht und der veränderte Körper auch nicht. Die Frage, ob dieser neue Schmerz etwas bedeutet, ebenso nicht.
Und die Erfahrung, dass das Umfeld irgendwann wieder zur Tagesordnung übergeht, während man selbst noch herausfinden muss, wie die eigene Tagesordnung nach einer Krebsdiagnose überhaupt aussieht, schon gar nicht.
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit genau diesem Dazwischen und Danach, als Ärztin, Psychoonkologin und selbst Betroffene.
Der Oktober kann Brustkrebs sichtbarer machen.
Die Menschen, die mit und nach dieser Erkrankung leben, brauchen unsere Aufmerksamkeit auch an den anderen 334 Tagen des Jahres.
#Brustkrebsmonat #BreastCancerAwarenessMonth #Brustkrebs #Survivorship #Psychoonkologie
Ich bleibe, bis es ist
Heute bin ich seit zwei Jahren selbstständig. Zeit für eine kleine Reflexion.
Lange war ich damit beschäftigt, alles „richtig“ zu machen und „meine Ziele“ zu erreichen. Gleichzeitig fühlte ich mich fremdbestimmt und hatte den Eindruck, mein Leben zu verpassen.
Je mehr ich den Erwartungen anderer entsprechen wollte, desto müder und leerer fühlte ich mich.
Ich folgte dem „So ist es richtig“ im Außen und nicht meiner eigenen Stimme.
Die flüsterte mir schon länger zu, dass es Zeit wäre, zu leben. Ich ignorierte sie erfolgreich.
Bis mein Körper sich meldete und ich Zeit bekam, zuzuhören und hinzuschauen.
Stück für Stück begann ich, dieser Stimme zu folgen. Ich lernte, mir selbst zu vertrauen und wagte 2024 den Schritt in ein neues Leben.
In diesen zwei Jahren habe ich so viel gelernt wie nie zuvor. Auch mit über 50 lernfähig zu sein, ist ja ein gutes Zeichen. 😊
Aber es ist ein anderes Lernen.
Kein „Ich muss“ wie früher in Schule, Studium oder Beruf. Es ist ein Lernen in eigener Sache.
Dabei wurde eine Frage immer wichtiger:
Was passt zu mir?
Denn auch in der Selbstständigkeit schaut man zunächst, wie es andere machen.
Social Media, YouTube, Ratgeber, Kurse – überall gibt es Tipps, was funktioniert.
Das kann hilfreich sein. Aber man kann sich auch darin verheddern:
Noch etwas optimieren.
Onlinekurs? Überregional arbeiten? Bessere Praxislage? Weiterbildung? Werbung?
Und wenn der Erfolg nicht schnell genug kommt: Soll ich hinschmeißen?
Dabei vergessen wir leicht etwas:
Uns selbst. Unsere Individualität. Unser Warum.
Wenn ich mich pausenlos mit Selbstoptimierung, Kontrolle und der Angst beschäftige, nicht gut genug zu sein, bleibt wenig Raum für Kreativität.
Vielleicht entsteht die nämlich gerade dann, wenn wir loslassen, nicht wissen, wie etwas ausgeht und unserem Weg trotzdem folgen.
Schritt für Schritt. Im eigenen Tempo. Zeit nehmen und Zeit lassen.
Mein Aha-Moment in diesem Zusammenhang war:
Das Geheimnis für Erfolg liegt im Vertrauen.
Es liegt im Loslassen, im Empfangen und nicht im Erzwingen oder Kämpfen.
In meiner therapeutischen Arbeit erlebe ich, wie Menschen sich durch ständige Selbstoptimierung immer weiter von sich entfernen.
Bis sie sich fragen:
„Wann höre ich endlich auf zu kämpfen und fange an zu leben?“
Diese Menschen zu begleiten, ist mein Warum.
Es bestärkt mich darin, auf meinem Weg zu bleiben.
Nicht alles kontrollieren zu wollen, sondern mich daran zu erinnern, wofür ich losgelaufen bin.
Übrigens: Ich mache gerade eine Weiterbildung.
Nicht, weil ich noch besser werden muss.
Sondern weil mich das Thema interessiert und ich darauf Lust habe, Neues zu lernen.
Auch das gehört zu meinem Weg: Nicht das zu tun, was man tun muss.
Sondern herauszufinden, was zu mir passt.
Vielleicht ist diese Geschichte eine Inspiration für alle, die ebenfalls auf ihrem Weg sind.
Ich mache weiter. Ich bleibe auf meinem Weg. Ich bleibe, bis es ist.
#Selbstständigkeit #Selbstvertrauen #Psychotherapie
„Du musst Dich einfach mal entspannen.“
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Klingt gut.
Funktioniert nur leider nicht immer.
Denn was hört unser System möglicherweise stattdessen?
Ich MUSS jetzt entspannen.
Und schon ist aus Entspannung die nächste Aufgabe geworden.
Ähnlich wie abends im Bett:
„Ich muss jetzt unbedingt schlafen. Morgen habe ich einen wichtigen Termin.“
Und plötzlich ist der Kopf hellwach.
Gerade leistungsorientierte Menschen kennen diesen Mechanismus häufig auch aus ihrem Berufsalltag.
Wir sind gewohnt, Probleme zu lösen, Ergebnisse zu erzielen und Dinge aktiv zu steuern.
Aber innere Ruhe lässt sich nicht wie ein Projektplan abarbeiten.
Manchmal beginnt Regulation deshalb nicht mit dem Versuch, einen Zustand möglichst schnell zu verändern.
Sondern zunächst mit Wahrnehmen:
Was ist gerade eigentlich los?
Was spüre ich?
Was brauche ich?
In diesem Video spreche ich darüber, warum der gut gemeinte Rat „Du musst Dich entspannen“ sogar zusätzlichen Druck erzeugen kann.
🌿 Vielleicht dürfen wir aufhören, sogar unsere Entspannung noch optimieren zu wollen.
Kennst Du dieses Phänomen – dass Du Dich entspannen WILLST und es genau deshalb nicht funktioniert?
Deine
Claudia Bräuer
Expertin für nachhaltige Stressbewältigung und Burnout-Vermeidung
#Stressbewältigung #Entspannung #Selbstregulation #Gedankenkarussell #BurnoutPrävention
Mein Kopf weiß: Ich bin sicher. Warum schlägt mein Herz trotzdem Alarm?
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Und plötzlich ist es wieder da.
Herzklopfen.
Unruhe.
Vielleicht Schwindel.
Der Impuls, vorsichtig zu sein oder die Situation am liebsten sofort zu verlassen.
Dabei sagt dein Verstand:
Hier ist doch gar nichts. Ich bin sicher.
Die Situation wirkt eigentlich völlig harmlos.
Ein Gespräch.
Ein bestimmter Tonfall.
Eine Stimmung im Raum.
Eine Reaktion eines anderen Menschen.
Und trotzdem fährt dein Körper plötzlich alle Alarmzeichen hoch.
Was ist da los?
Manchmal reagiert unser Nervensystem nicht nur auf das, was heute geschieht.
Es reagiert auch auf Ähnlichkeiten mit Situationen, die wir früher erlebt haben.
Vielleicht gab es vor zehn oder zwanzig Jahren eine Zeit, in der du wirklich aufmerksam sein musstest.
In der du früh spüren musstest, wann ein Konflikt drohte.
In der ein bestimmter Tonfall bedeutete:
Sei vorsichtig.
Vielleicht hast du damals gelernt:
Nicht auffallen.
Nicht provozieren.
Stimmung beobachten.
Auf der Hut sein.
Damals hatte diese Reaktion einen Sinn.
Dein Körper wollte dich schützen.
Und heute?
Heute sind vielleicht andere Menschen da.
Eine andere Umgebung.
Eine andere Lebenssituation.
Aber etwas in der Situation ähnelt dem Früher.
Und bevor dein Verstand überhaupt einordnen kann, was gerade passiert, reagiert dein Nervensystem:
Alarm.
Genau das meine ich, wenn ich von Körpergedächtnis spreche.
Nicht, dass unser Körper Erinnerungen wie eine Festplatte abspeichert.
Sondern dass gelernte körperliche und emotionale Reaktionsmuster sehr schnell wieder aktiviert werden können.
Und oft denken wir in solchen Momenten zuerst:
Was stimmt denn jetzt plötzlich mit mir nicht?
Vielleicht ist die hilfreichere Frage:
Woran erinnert mein Körper mich gerade?
Und dann braucht es nicht sofort eine Analyse.
Manchmal hilft zunächst etwas ganz Einfaches:
Die Füße bewusst auf dem Boden spüren.
Eine Hand auf den Brustkorb legen.
Bewusst atmen.
Frische Luft ein.
Und alles, was gehen darf, wieder aus.
Den Blick im Raum schweifen lassen und wahrnehmen:
Ich bin hier.
Das ist heute.
Ich bin gerade sicher.
Es geht nicht darum, die Reaktion wegzudrücken.
Sondern sie wahrzunehmen, ernst zu nehmen und dem eigenen Nervensystem langsam zu zeigen:
Heute ist nicht damals.
Vielleicht ist genau das ein wichtiger Teil von Veränderung:
Nicht gegen die Reaktion anzukämpfen.
Sondern zu verstehen, woher sie kommen könnte – und dem eigenen Körper Schritt für Schritt neue Sicherheit zu geben.
Kennst du Situationen, in denen dein Verstand längst wusste, dass alles in Ordnung ist – dein Körper aber trotzdem Alarm geschlagen hat?
Wenn du alte Muster und Reaktionen bei dir besser verstehen möchtest, findest du mehr über meine psychologische Beratung für Frauen in der Lebensmitte unter:
https://lnkd.in/egkq2K3G
#Körpergedächtnis #Nervensystem #AlteMuster #Selbstwahrnehmung #FrauenInDerLebensmitte #PsychologischeBeratung
„Mitgefühl ist nicht Mitleid.“ Bist du mit meinem Satz einverstanden?
„Mitgefühl ist nicht Mitleid.“ Bist du mit meinem Satz einverstanden?
Was würdest du darauf kommentieren?
In welcher Situation ist #mitgefühl wichtig, als Fähigkeit, die dich und deine Zukunft stärkt?
Ich freu mich über deine Erfahrung und Ansicht, wenn andere davon profitieren und bewusst sinnvoll weiterkommen können ...
Wie komme ich darauf?
Ich höre diesen Satz immer wieder im beruflichen wie privaten Kontext. Und, weil ich immer mal wieder aus Sicht meines #Expatlife schreibe und dabei eher kein Mitleid erwecken möchte, sondern Aufmerksamkeit dafür, wie du vielleicht anders mitfühlen kannst, wenn du Personen in deinem Umfeld neu in einer Gruppe ein oder ausschließen kannst, wie du fremden Menschen begegnest oder für dich selbst dein „Selbst-bewusst-sein“ spürst.
Daher meine Anregungen mit dem Hintergrund kleiner Stories aus dem Alltag und Berufsleben.
So wünsche ich: Viel Spaß bei der Selbstbeobachtung und vielleicht einem freundlichen Lächeln demnächst gegenüber Personen, die dir neu begegnen. Auch, wenn es sich ungewohnt anfühlt …
#innerdevelopment
ADHS bei Erwachsenen: Warum „Faulheit“ oft ein Missverständnis ist
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Viele Erwachsene mit ADHS hören Sätze wie "Reiß Dich zusammen." oder "Du bist doch intessigent.". Was von Außen wie mangelnde Disziplin wirkt, hat zumeist eine neurobiologische Grundlage. Das Gehirn reguliert Aufmerksamkeit, Motivation und Impulskontrolle anders.
Typische Anzeichen bei Erwachsenen z. B.:
- Aufschieben trotz guter Vorsätze
- Vergessen von Terminen und Absprachen
- innere Unruhe und Konzentrationsprobleme
- schnelle Gereiztheit, emotionale Überreizung
- Erschöpfung nach "normalen" Tagen
ADHS wächst sich nicht aus. Sie verändert sich und wird bei Erwachsenen oft übersehen und das besonders bei Frauen, die früh gelernt haben, nach Außen "zu funktionieren.
Was Betroffenen nach aktuellem Wissensstand hilft:
- Verständnis für die eigene Neurobiologie
- alltagstaugliche Strukturen statt starrer Regeln
- Psychotherapie zur Stärkung von Selbstwert und Emotionsregulation
- ggf. medikamentöse Begleitung durch Ärztinnen und Ärzte
- Austausch mit anderen Betroffenen
Wer versteht, dass ADHS keine Willensfrage ist, kann aufhören, sich für etwas zu verurteilen, das nie eine Charakterfrage war.
Fazit: ADHS bei Erwachsenen ist gut behandelbar. Der erste Schritt ist, das eigene Erleben ernst zu nehmen und sich Unterstützung zu holen.
Ist mein Stress eigentlich noch „normal“?
Die Frage lässt sich meiner Meinung nach nicht allein über Arbeitsstunden, Termine oder To-do-Listen beantworten.
Spannender finde ich andere Fragen:
Kann ich abschalten, wenn der Tag vorbei ist?
Wache ich erholt auf?
Wie viel Energie habe ich außerhalb meiner Verpflichtungen noch?
Bin ich häufig angespannt, obwohl gerade objektiv nichts passiert?
Und bleibt in meinem Alltag noch genug Kraft für Dinge, die mir Freude machen?
Gerade Menschen, die sehr gut funktionieren, bemerken ihre Belastung manchmal erst spät.
Deshalb habe ich im heutigen Karussell sieben Fragen zusammengestellt, mit denen du einmal kurz bei dir selbst einchecken kannst.
Wer anschließend genauer hinschauen möchte, kann meinen kostenlosen Stresstest machen.
𝗜𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗷𝗮𝗵𝗿𝗲𝗹𝗮𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗟𝗮𝗯𝗼𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁.
𝗚𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗲 𝗶𝗻 𝗺𝗶𝗿.
Mein neuer Artikel erzählt von der Störgröße, die mein wissenschaftliches Weltbild verwandelt hat und davon, wo die Antwort auf deine wichtigste Frage wohnt.
Start meiner neuen Serie: Was du im Außen suchst, findest du in dir.
Link im ersten Kommentar. 👇
Wo suchst du gerade im Außen nach deiner Antwort?
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