Gedanke der Woche.
Wann hast Du eigentlich zuletzt ganz bewusst etwas nicht kontrolliert? Und was ist passiert?
Dieses kleine: „Lass mal, ich mach das eben.“ Kennen wahrscheinlich einige. Es geht schneller. Ich weiß, wie es geht. Dann ist es erledigt und vor allen Dingen: Dann ist es so, wie ich es für richtig halte.
Das gibt es im beruflichen Kontext genauso wie im Privaten. Die Unternehmerin, die dringend Entlastung braucht und doch wieder alles selbst kontrolliert. Die Selbständige, die Aufgaben abgeben könnte und anschließend lieber noch einmal drüberschaut. Und auch im Familienunternehmen. Wer einen Haushalt organisiert, Termine im Kopf hat, einkauft, plant, an Geburtstage denkt, weiß, wann der Hund zum Tierarzt muss und nebenbei noch bemerkt, dass keine Milch mehr da ist, führt im Grunde auch einen kleinen Betrieb.
Und dort funktioniert Kontrolle ganz hervorragend. Bis sie es nicht mehr tut. Ich habe Frauen bis ins hohe Alter erlebt, die ihrem Mann noch erklären, dass er das Geschirr bitte NICHT in die Spülmaschine räumen soll. „Das kannst Du nicht.“ Und meistens folgt irgendwann: „Lass. Ich mach das.“
Wenn ich jahrzehntelang davon überzeugt bin, dass es nur richtig läuft, wenn ich die Dinge selbst in der Hand habe, dann ist Kontrolle irgendwann keine Entscheidung mehr. Dann ist sie meine Art geworden, mich sicher zu fühlen. Ich habe das Zepter in der Hand, ich weiß, was passiert, verhindere (vermeintliche) Fehler, verhindere Enttäuschungen, verhindere vielleicht auch dieses unangenehme Gefühl, nicht zu wissen, wie etwas ausgeht. Nur zu welchem Preis?
Wenn ich nichts abgebe, trage ich alles. Wenn ich niemandem zutraue, es auf seine Art zu machen, bleibe ich für alles zuständig und wenn ich bei jedem Loslassen innerlich unruhig werde, wird aus meiner vermeintlichen Stärke irgendwann ein ziemlich enges Korsett. Vielleicht geht es deshalb beim Loslassen von Kontrolle gar nicht zuerst darum, plötzlich alles abzugeben.
Vielleicht reicht für den Anfang eine viel kleinere Frage: Was glaube ich eigentlich, was passiert, wenn ich es einmal nicht kontrolliere? Wird es wirklich schiefgehen? Oder wird es einfach nur anders gemacht als von mir?
Das ist nämlich nicht dasselbe. Und vielleicht darf der Mann die Spülmaschine tatsächlich einmal vollkommen falsch einräumen. Vielleicht steht danach sogar noch das Haus und vielleicht beginnt genau dort etwas, was viele von uns irgendwann verlernt haben: Nicht alles im Griff haben zu müssen und trotzdem sicher zu sein.
Möglicherweise ist genau das eine Freiheit, die wir uns viel öfter erlauben dürften. Mal den Raum öffnen und geschehen lassen, was passiert. Anderen auch ihre Fehler zuzugestehen und sie durch das Finden der eigenen Lösung nicht an ihrem Wachstum und in ihrer Entwicklung auszubremsen. Und vor allen Dingen, bei sich selbst zu schauen, warum muss ich alles kontrollieren?
Wie erlebst Du dieses Thema?
Von Herzen
Melanie
#WenigerFunktionierenMehrDU
Du wolltest durch DEIN LEBEN SEGELN
Heute ziehst du dein Schiff hinter dir her.
Du hattest so viele Ideen – und als junger Unternehmer hast du bereits einiges davon umgesetzt.
Und trotzdem …
Immer wieder merkst du,
dass du eine Last mit dir trägst,
die nicht zu dir gehört.
Du kommst nicht richtig vom Fleck
und fragst dich manchmal,
ob du das Leben segelst oder
ob das Leben dich bremst.
Oft ist es nicht nur die Verantwortung,
es sind unbewusste Familienmuster,
Erwartungen oder alte Rollen, die du
übernommen hast – und die dich
bis heute beeinflussen.
Sie kosten Kraft, machen Entscheidungen
schwer und halten dich in Dynamiken,
die nicht mehr zu dir passen.
Es geht auch leichter- wenn du erkennst
warum du bist, wie du bist!
In meinem systemisch ausgerichteten
Mentoring spüren wir diese unsichtbaren
Verstrickungen auf.
Wir schauen, warum du so handelst,
wo du feststeckst und
was es leichter machen kann,
deinen eigenen Weg zu gehen.
Heute kannst du entscheiden.
Ob du weiterhin Erwartungen erfüllst,
die aus deiner Familie kommen.
Oder ob du alte Muster loslässt – und
dein Schiff wieder ins Wasser bringst.
Wenn Du bis hierher berührt bist
und spürst, dass da was bremst,
dann buche Dir mein kostenfreies
Erstgespräch.
Wir schauen, ob ich dich unterstützen
kann für mehr Klarheit. Mehr Leichtigkeit.
Und ein Leben, das wirklich dir gehört.
Ikigai ist für mich kein Tool.
Ich arbeite seit Jahren damit, im Coaching und inzwischen auch immer wieder dort, wo Menschen an einem Punkt ihres Lebens stehen, an dem die bisherigen Fragen nicht mehr weiterführen.
Dabei benutze ich Ikigai nicht als fertiges Modell, das am Ende eine Antwort auf die Frage liefern soll, was jemand mit seinem Leben anfangen sollte.
Ich verstehe Ikigai eher als Denkraum.
Und ein Denkraum muss nicht gleich mit der großen Frage nach dem Sinn des Lebens beginnen.
Manchmal reicht zunächst eine einzige Frage.
Was tut mir eigentlich gut?
Was möchte ich wieder mehr in meinem Leben haben?
Was fehlt mir?
Was kann ich gut und wo möchte ich diese Fähigkeit überhaupt einsetzen?
Was gibt mir Energie und was nimmt sie mir?
Welche Menschen sind mir wichtig?
Was möchte ich verändern?
Und manchmal ist die entscheidende Frage eine ganz andere, die sich erst im Gespräch entwickelt.
Genau deshalb kann ich Ikigai anpassen.
Ich muss nicht immer alle Bereiche bearbeiten, ich muss nicht zwingend zu einem Ergebnis kommen und schon gar nicht muss am Ende ein neuer Lebensplan stehen.
Manchmal ist das Wertvollste, was aus einem solchen Denkraum entsteht, eine Frage, die einen Menschen ein Stück weiterbringt.
Es kommt nicht immer zu der "großen" Veränderung, aber oft zu einem Perspektivenwechsel.
Und dieser kann auf den Weg zur Veränderung führen. Nicht immer braucht es eine Antwort, aber es braucht Raum für eine Frage, die vorher keinen Raum hatte.
#Ikigai #Denkraum #Coaching #Lebensfragen #Lebensfülle #Psychoonkologie #Berührungsräume #Gesundheit
𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝗻𝗶𝘀, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝘂 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘀𝘁, 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗻𝗶𝗲 𝘃𝗼𝗻 𝗮𝘂ß𝗲𝗻.
Mein neuer Artikel trägt den Titel meines Buches – und den wichtigsten Satz, den ich kenne.
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𝗗𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗯𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁 𝗱𝗶𝗿 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀. 𝗗𝘂 𝗵𝗼𝗹𝘀𝘁 𝗶𝗵𝗻 𝗱𝗶𝗿.
Atmung & der Säure-Basen-Haushalt: Was wirklich passiert
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Atmung & der Säure-Basen-Haushalt: Was wirklich passiert — und warum „tief atmen” oft das Gegenteil bewirkt
Du tust es gerade. Und gerade eben. Und in diesem Moment noch einmal.
Etwa 20.000 Mal am Tag atmest du — ohne nachzudenken, ohne es zu planen, einfach so. Und genau darin liegt das Paradox: Das Mächtigste, was du für dein inneres Gleichgewicht tun kannst, geschieht automatisch. Nur leider nicht immer richtig.
In diesem Artikel geht es darum, was deine Atmung wirklich mit deinem Säure-Basen-Haushalt zu tun hat — und warum der gutgemeinte Ratschlag „atme tief durch” so oft in die falsche Richtung führt.
Du atmest gerade Säure aus — buchstäblich
Jedes Mal, wenn du ausatmest, verlässt Säure deinen Körper. Nicht im übertragenen Sinne — das ist schlichte Biochemie. Dein Stoffwechsel produziert ununterbrochen CO₂, als Nebenprodukt der Energiegewinnung in deinen Zellen. Dieses CO₂ löst sich im Blut und verwandelt sich in Kohlensäure. Die roten Blutkörperchen transportieren sie zur Lunge und du atmest sie aus.
Was das bedeutet? Deine Atmung ist das schnellste Regulationswerkzeug, das dein Körper für den pH-Wert hat. Deine Nieren können das auch — aber sie brauchen Stunden bis Tage. Deine Lunge reagiert in Sekunden.
Du trägst damit jederzeit ein hochwirksames Werkzeug bei dir. Kostenlos. Immer verfügbar. Und leider chronisch unterschätzt.
CO₂ ist kein Feind — es ist ein Schlüssel
Hier kommt das Missverständnis, das ich dir unbedingt erklären möchte, weil es wirklich alles verändert.
CO₂ gilt gemeinhin als Abfallgas, das der Körper so schnell wie möglich loswerden will. Das stimmt – aber eben nur zur Hälfte. Denn CO₂ hat eine zweite, entscheidende Funktion: Es ist der Schlüssel, der Sauerstoff erst in deine Zellen lässt.
Die Physiologie nennt das den Bohr-Effekt. Damit rote Blutkörperchen den Sauerstoff, den sie transportieren, auch wirklich ans Gewebe abgeben, brauchen sie einen ausreichend hohen CO₂-Spiegel im Blut. Ist zu wenig CO₂ vorhanden, hält das Hämoglobin den Sauerstoff förmlich fest und die Zellen bekommen weniger davon, obwohl die Lungen voll sind.
Was du dann spürst: Müdigkeit, die sich nicht erklären lässt. Kribbeln in den Händen. Konzentrationsprobleme. Innere Unruhe. Ein Teufelskreis, der sich durch noch mehr Atmen nicht löst, im Gegenteil.
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Ballaststoffe: Die unterschätzten Helden der Entgiftung
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Warum Darmgesundheit der Schlüssel zu ganzheitlichem Detox ist
Unsere moderne Welt ist voller unsichtbarer Belastungen - Pestizide in Lebensmitteln, Schwermetalle in der Luft, Mikroplastik im Trinkwasser. Unser Körper ist täglich gefordert, diese Schadstoffe zu verarbeiten und auszuscheiden.
Doch eine effektive Entgiftung funktioniert nur, wenn unser Darm gesund ist. Und hier kommen Pflanzenfasern ins Spiel – die vielleicht am meisten unterschätzten Helfer für eine ganzheitliche Entgiftung.
3 Wege, wie unverdauliche Pflanzenfasern den Körper beim Entgiften unterstützen
Ballaststoffe – was für ein unglücklicher Name für so wertvolle Helfer! Der Begriff stammt noch aus einer Zeit, in der diese Pflanzenbestandteile als überflüssiger „Ballast“ galten, weil der menschliche Körper sie nicht verdauen kann.
Heute wissen wir: Sie sind alles andere als unnütz. Im Gegenteil – Ballaststoffe gehören zu den unterschätzten Schlüsseln für Gesundheit, Entgiftung und Wohlbefinden.
Es handelt sich dabei um pflanzliche Faserstoffe, die vor allem in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten stecken.
Auch wenn sie vom Dünndarm nicht verwertet werden können, leisten sie im Dickdarm und darüber hinaus Großartiges: Sie dienen den guten Darmbakterien als Nahrung, regen die Darmbewegung an, binden Schadstoffe und tragen so entscheidend zur Ausleitung von Toxinen bei.
Nahrungsfasern sind damit alles andere als „nutzlos“ – sie sind vielmehr aktive Partner in unserem natürlichen Detox-System. Besonders in einer Zeit, in der viele Menschen unter Reizdarm, Blähbauch, Müdigkeit, Autoimmunerkrankungen oder hormonellen Dysbalancen leiden, lohnt sich ein genauerer Blick auf ihre entgiftende Wirkung.
Ballaststoffe wirken auf mehreren Ebenen:
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Eine Postkarte. Handschriftlich. Aus dem Kurzurlaub.
Meine liebe Mitarbeiterin Anke hat mir eine Postkarte geschickt.
Und ich freue mich darüber wahrscheinlich mehr, als man sich über eine Postkarte freuen „müsste“.
Denn eigentlich ist es ja nur ein Stück Papier.
Aber dann denke ich darüber nach, was dahintersteckt:
Sie war im Kurzurlaub.
Hat eine Karte gesehen.
Hat an mich gedacht.
Hat sie gekauft.
Sich hingesetzt und mir ein paar persönliche Zeilen mit der Hand geschrieben.
Eine Briefmarke besorgt.
Und sie abgeschickt.
Niemand macht das, weil es im Arbeitsvertrag steht.
Und vielleicht berührt es mich deshalb so.
Weil darin etwas sichtbar wird, das sich nicht verordnen lässt: Verbundenheit.
Anke und ich arbeiten miteinander. Natürlich.
Aber offenbar ist da über die Jahre etwas entstanden, das für mich weit über ein reines Arbeitsverhältnis hinausgeht.
Vertrauen. Zugewandtheit. Interesse am anderen. Und dieses schöne Gefühl, dass man sich auch dann im Kopf und vielleicht ein bisschen im Herzen hat, wenn gerade niemand arbeitet.
Ich empfinde das als großes Kompliment. Und als Geschenk.
Vielleicht reden wir in der Arbeitswelt manchmal so viel über Führung, Bindung, Benefits, Motivation und Unternehmenskultur, dass wir vergessen, woran man eine gute Beziehung manchmal erkennt.
An einer handgeschriebenen Postkarte aus dem Kurzurlaub zum Beispiel.
Ich fühle mich damit gerade ziemlich gesegnet.
Und ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen ihre Zusammenarbeit so erleben dürfen:
nicht nur professionell miteinander verbunden, sondern menschlich miteinander vertraut.
Danke, liebe Anke. ❤️
Wieviel Lebenszeit geben wir eigentlich wofür?
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Vielleicht arbeiten wir manchmal so viel für das Leben, das wir uns ermöglichen wollen, dass uns zu wenig Zeit bleibt, dieses Leben miteinander zu leben.
Dieser Gedanke ist mir in den letzten Tagen sehr nah gekommen.
Ausgelöst durch ein Gespräch in meinem privaten Umfeld.
Es war eines dieser Gespräche, für die im normalen Alltag oft scheinbar keine Zeit ist.
Kein Gespräch über Termine.
Nicht darüber, was noch erledigt werden muss.
Nicht über Arbeit, Organisation oder die nächste Aufgabe.
Sondern über das Leben.
Über Erfahrungen.
Über Dinge, die einen geprägt haben.
Über Kindheit.
Über das, was einen beschäftigt, bewegt und vielleicht auch schon lange begleitet.
Und irgendwann habe ich mich gefragt:
Wann nehmen wir uns eigentlich wirklich Zeit, miteinander zu sprechen?
Nicht die Zeit, die zufällig übrig bleibt.
Sondern Zeit, die wir bewusst füreinander reservieren.
Wir leben häufig mit dem Gedanken:
Wenn die Kinder größer sind, habe ich mehr Zeit.
Wenn sie aus dem Haus sind, habe ich mehr Zeit.
Wenn es im Beruf ruhiger wird.
Wenn dieses Projekt abgeschlossen ist.
Wenn Urlaub ist.
Wenn ich irgendwann in Rente bin.
Dann.
Dann machen wir die Reise.
Dann kümmern wir uns mehr um unsere Beziehung.
Dann treffen wir Freunde wieder öfter.
Dann nehme ich mir mehr Zeit für mich.
Nur dieses „Dann“ verschiebt sich erstaunlich leicht immer weiter.
Und gerade in der Lebensmitte verändert sich der Blick auf Zeit.
Manchmal reicht bei mir inzwischen schon Musik.
Wenn ein Lied aus den 80er- oder 90er-Jahren läuft, denke ich:
Moment mal.
In den 80ern war ich zehn.
In den 90ern zwanzig.
Und plötzlich liegen da 35 oder 40 Jahre dazwischen.
Als junge Frau erschien mir diese Zeit unendlich.
Heute empfinde ich sie anders.
Nicht angstvoll.
Aber bewusster.
Und wenn Krankheit plötzlich in ein Leben tritt, kann sich dieses Empfinden noch einmal vollkommen verändern.
Auf einmal ist Zeit nicht mehr selbstverständlich.
Dann bekommt ein gesunder Tag einen anderen Wert.
Ein gemeinsamer Abend.
Ein Gespräch.
Ein Spaziergang.
Eine Umarmung.
Einfach zusammen sein.
Natürlich brauchen wir Geld.
Wir müssen unsere Miete bezahlen, für unsere Zukunft vorsorgen und möchten uns etwas ermöglichen.
Und ja, wir geben einen Teil unserer Lebenszeit für unsere Arbeit.
Das gehört zum Leben dazu.
Aber vielleicht sollten wir trotzdem gelegentlich innehalten und fragen:
Wie viel Lebenszeit gebe ich wofür?
Denn Geld und Zeit sind beides wertvolle Ressourcen.
Mit einem entscheidenden Unterschied:
Geld können wir wieder verdienen.
Vergangene Lebenszeit können wir nicht zurückkaufen.
Und das bedeutet nicht, dass jede freie Minute mit einem besonderen Erlebnis gefüllt werden muss.
Zeit kann auch bedeuten:
Eine Stunde auf dem Sofa.
Ein Kaffee ohne Blick auf die Uhr.
Ein tiefes Gespräch.
Gemeinsames Schweigen.
Zeit mit einem Menschen, der mir wichtig ist.
Oder Zeit nur mit mir.
Zeit, um einmal nicht zu funktionieren.
Zu spüren.
Gedanken zu sortieren.
Mich zu fragen:
Wie geht es mir eigentlich gerade?
Auch eine psychologische Beratung kann genau so ein bewusst gewählter Raum sein.
Zeit für sich selbst.
Für Gefühle.
Für Gedanken.
Für eine Bestandsaufnahme.
Nicht, weil mit einem Menschen etwas „nicht stimmt“.
Sondern weil wir uns in unserem Alltag manchmal für alles Zeit nehmen – nur nicht dafür, wirklich bei uns selbst hinzuhören.
Vielleicht ist Lebenszeit deshalb nicht einfach etwas, das vergeht.
Wir verteilen sie jeden einzelnen Tag.
An unsere Arbeit.
An Verpflichtungen.
An andere Menschen.
An unsere Beziehungen.
Und hoffentlich auch an uns selbst.
Für mich bleibt deshalb gerade eine Frage:
Wofür möchte ich die Zeit, die ich habe, wirklich einsetzen?
Und vielleicht noch eine zweite:
Mit wem möchte ich mir wieder einmal bewusst Zeit nehmen – für ein Gespräch, das tiefer geht als der Alltag?
Schluss mit „everybody’s darling“
Wie man damit aufhört, es immer allen recht zu machen.
„Ich hab gesagt, es geht jetzt nicht!“
Ein Gespräch ist gekippt. Ein Kollege kommt Ihnen zu nahe. Die Freundin will unbedingt ins Kino
gehen, obwohl Sie keine Zeit haben. Ihr Partner mischt sich in Entscheidungen ein. Die
Schwiegermutter kommt mit „guten Ratschlägen“ um die Ecke.
Eigentlich merken Sie bereits in der Situation, dass es zu viel war und reagieren entsprechend: Sie
werden plötzlich ärgerlich, fühlen sich unwohl, bekommen Magenschmerzen, sind genervt oder
fühlen sich überrumpelt.
Selbstbestimmung statt Mauern: Grenzen beginnen im Kopf
Nicht mit der Frage: Darf ich das überhaupt?
Sondern mit der Klarheit über sich selbst: Wo möchte ich meine Grenze ziehen?
Die zentrale Frage lautet:
Was ist für mich in Ordnung – und was nicht?
Was ist mir wichtig?
Wie viel körperliche oder emotionale Nähe möchte ich?
Wie viel Zeit und Energie habe ich zur Verfügung?
Welche Dinge möchte ich selbst entscheiden?
Und was möchte ich nicht mitmachen?
Wenn die Antwort dazu klar ist, werden auch die Grenzen klar:
Das mache ich mit.
Das mache ich nicht mit.
Bis hierhin – und nicht weiter.
Manche Grenzen sind eindeutig, andere eher fließend– auch abhängig davon, mit welchem
Menschen wir gerade zu tun haben oder in welcher Beziehung wir zu dem Menschen stehen. Wenn
Sie körperlich oder emotional reagieren, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Hier geht mir gerade
etwas zu weit.
Eine Grenze ist keine Mauer
Grenzen sind unterschiedlich und werden oft erst bemerkt, wenn sie bereits überschritten sind.
Grenzen sind nicht gegen andere gerichtet, sondern zeigen klar auf, wo wir beginnen und wo wir
aufhören.
Vielleicht hilft dabei das Bild eines Gartenzauns. Ein Zaun ist keine Mauer. Und er kann eine Tür
haben. Wichtig ist: Sie allein halten den Türöffner in der Hand, es ist keine automatische Drehtür,
durch die jeder ein- und ausgehen kann wie er will. Sie selbst wissen am besten, wo Ihr Bereich
beginnt und wo er endet.
Wenn Grenzen überschritten werden: Vom Trampelpfad zum
Gartenzaun
Wir können niemanden zwingen, unsere Grenzen zu respektieren. Aber wir können selbst
entscheiden, wie wir damit umgehen. Die Reaktion auf die Grenzüberschreitung ist individuell, z.Bsp.:
Die Grenze erneut deutlich benennen
Nein sagen
das Gespräch beenden.
gehen.
Zusatzaufgaben nicht mehr übernehmen.
Abstand halten.
Eine Grenze zu erkennen ist etwas anderes, als sie gegenüber anderen zu vertreten. Wenn Ihnen vor
allem das Nein-Sagen schwerfällt, geht es hier weiter: „Warum Nein sagen so schwerfällt“.
Grenzen ohne Konsequenzen werden zum Trampelpfad, den andere nach Lust und Laune
beschreiten.
Grenzen schaffen Nähe, keine Distanz
Grenzen sollen benannt werden. Nicht als lange Erklärung. Nicht als Rechtfertigung.
Sondern so, wie es zu Ihnen passt:
„Ich kann das morgen übernehmen. Heute nicht.“
„Diese Entscheidung treffe ich selbst.“
„So können Sie mit mir reden. Aber nur einmal.“
Grenzen dürfen flexibel sein und sich nach der eigenen Tagesform richten.
Nähe entsteht nicht dadurch, dass wir uns unsichtbar machen, sondern indem wir uns zeigen – mit
unseren Bedürfnissen und Linien. Ein Gartenzaun trennt uns nicht von der Welt, er schützt nur unser
Zuhause. Grenzen machen sichtbar, wo unser Bereich beginnt – und geben dem anderen die Chance,
das zu respektieren.
People Pleaser war gestern – Selbstbestimmung ist die Zukunft
Eigene Grenzen sind Ausdruck von Selbstbestimmung – nicht der Versuch, andere Menschen zu
kontrollieren.
Eigene Grenzen wahrzunehmen und sie gegenüber anderen vertreten zu können, gehört zu den
grundlegenden Fähigkeiten, selbstbestimmt zu handeln und Beziehungen zu gestalten.
Der nächste Schritt
Sie müssen nicht von heute auf morgen alles komplett umkrempeln oder jedem sofort die „rote
Karte“ zeigen. Nehmen Sie sich für die kommende Woche nur eine einzige Sache vor: Achten Sie auf
das erste leise Gefühl von Ärger oder Erschöpfung im Körper. Genau dort liegt die Grenze – und
genau dort dürfen Sie beginnen, sie sanft, aber bestimmt zu bewachen.
Welche Grenze werden Sie als Nächstes bewusster ziehen?
Warum?
Das eigentliche Problem wurde nie gelöst.
Die Gruppe hat sich auf einen Menschen konzentriert, statt die Ursache des Konflikts anzuschauen.
Die Dynamik bleibt bestehen
Solange sich an den Rollen, den Machtverhältnissen und unausgesprochenen Regeln nicht ändert, wird sich das Muster wiederholen.
Die Verantwortung wird weiter abgeschoben
Es ist leichter, einen neuen Schuldigen zu finden, als sich selbst zu hinterfragen und den eigenen Anteil anzuerkennen.
Es gibt keine schlechten Menschen, nur Menschen in schwierigen Dynamiken, die sie selber nicht kennen. (Katharina Herdegen)
#dynamic #liebe #mut #selbstliebe #emotional #mindsetshift
toxic - Die Analyse Warum wir Menschen wechseln, aber dieselben Dynamiken wiederfinden.
ISBN: 978-3-565-53800-3
Was wäre, wenn du nicht mehr mitnehmen musst, was hinter dir liegt?
Als Unternehmer:in trägst du Erfahrungen. Entscheidungen. Erfolge.
Aber auch Konflikte, Enttäuschungen und alte Geschichten.
Manches davon hat dich geprägt.
Aber nicht alles davon gehört noch in dein heutiges Leben.
Ich erlebe immer wieder Unternehmer:innen, die in der Führung oder in ihrer Partnerschaft auf Situationen von heute reagieren – und dabei unbewusst mit Erfahrungen von gestern kämpfen.
Das kostet Kraft.
Und es macht Führung unnötig schwer.
Für mich beginnt klare Führung deshalb nicht bei neuen Methoden, Sondern bei der Fähigkeit zu erkennen:
Was gehört wirklich ins Heute?
Und was darf ich endlich loslassen?
Gerade aktuell hat ein Startup Unternehmer etwas unglaublich schweres in einer systemischen Sitzung bei mir loslassen dürfen, so dass ihm jetzt der Weg wirklich frei steht!!
💢Was bedeutet das für dich in deiner jahrelangen Karriere?
Loslassen bedeutet für mich nicht, die Vergangenheit zu vergessen.
Es bedeutet, ihr nicht länger die Führung über dein Leben zu überlassen.
Genau dort entsteht Klarheit.
💯Und mit dieser persönlichen Klarheit entsteht oft etwas, wonach sich erfolgreiche Menschen besonders sehnen:
Ruhe.
Stabilität.
Und wieder mehr Vertrauen in sich selbst.
Wenn du spürst, dass alte Muster noch Einfluss auf dein Leben oder dein Unternehmen haben, schreib mir „Klarheit“.
Ich schicke dir gern den Link zu einem unverbindlichen Vorgespräch.
Wo finde ich nachweislich gute Psychotherapie bei Frankfurt am Main?
Frankfurt am Main. Eine Stadt, die nie stillsteht. Und doch sitzen hier jeden Tag Menschen, die innerlich zum Stillstand gekommen sind.
Die Suche nach einem Psychotherapieplatz in Frankfurt und Umgebung kann Wochen, manchmal Monate dauern. Anrufe bei Praxen, Wartelisten, Absagen. Wer sich in einer Krise befindet, hat keine Monate. Was bleibt, ist das Gefühl: Niemand ist da.
Dabei ist da. Hilfe ist da.
Ich bin Monica Link, Heilpraktikerin für Psychotherapie. In meiner Praxis habe ich hervorragende Ergebnisse erzielt in Themenbereichen wie Depressionen, Ängste, Burnout und vielem mehr. Ich erlebe es jeden Tag: Menschen, die glaubten, es gäbe keinen Weg, finden ihn.
Viele zögern vor dem ersten Schritt. Die Hemmschwelle ist hoch, das Stigma noch immer spürbar. Vielleicht fragen Sie sich: Ist es wirklich so weit? Darf ich das überhaupt? Die Antwort lautet: Ja, Sie dürfen. Ein erstes Gespräch ist kein Therapiestart. Es ist ein Kennenlernen auf Augenhöhe, ohne Druck und ohne Untersuchungsliege. Sie erzählen, was Sie bewegt. Oder erst einmal gar nichts. Beides ist richtig.
Die Begleitung erfolgt in meiner Praxis in Frankfurt ebenso wie online, je nachdem, was sich für Sie gerade stimmiger anfühlt.
Kein Druck, keine Verpflichtung, nur Orientierung.
Wer im Rhein-Main-Gebiet nach psychotherapeutischer Unterstützung sucht, muss nicht allein weiter suchen. Der erste Schritt braucht keinen Mut, nur eine Nachricht. Oft ist gerade dieser erste Schritt der wichtigste von allen.
Gestohlene Kindheit, verpasste Jugend:
Das unsichtbare Leid der kleinsten ME/CFS-Betroffenen.
Eigentlich sollten sie draußen lachen, mit Freunden auf dem Schulhof stehen, Sport treiben, erste Liebe erfahren und Pläne für die Zukunft schmieden. Stattdessen verbringen sie Jahre im abgedunkelten Kinderzimmer.
ME/CFS raubt Kindern und Jugendlichen die besten Jahre ihres Lebens.
Es ist ein menschliches Elend, das meist hinter verschlossenen Türen stattfindet:
* Gefangen im eigenen Bett: Schon kleinste Reize – ein Lichtstrahl, ein leises Geräusch, das Kämmen der Haare – können einen schweren Crash (Post-Exertional Malaise) auslösen.
* Isoliert von der Welt: Kein Schulbesuch, keine Hobbys, kein Treffen mit Freunden. Während Mitschüler aufwachsen und ihr Leben entfalten, bleibt die Zeit für kranke Kinder einfach stehen.
* Das Ringen um Anerkennung: Zu dem physischen Leid kommt oft unverständliches Unverständnis von Behörden, Schulen oder Ärzten. Familien kämpfen nicht nur gegen die Krankheit, sondern pausenlos um Pflegegrade, Schulpflichtbefreiungen und medizinische Hilfe.
Diese Kinder und Jugendlichen kommen in unserer Gesellschaft schlichtweg nicht mehr vor. Sie sind verschwunden aus den Klassenzimmern, den Sportvereinen und den Spielplätzen. Sie haben keine Stimme, weil ihre Kraft oft nicht einmal mehr zum Sprechen reicht.
Wir dürfen sie und ihre pflegenden Familien nicht im Stich lassen. Es braucht dringend gezielte Forschung, Versorgungsstrukturen, Hausunterricht-Konzepte und gesellschaftliche Empathie.
Vergesst die stumm leidenden Kinder nicht. Gebt ihnen eine Stimme! 💔🕊️
#MECFSbeiKindern #GestohleneKindheit #MillionsMissing #LongCovidKids #MECFSAwareness #DieStilleSeuche #ChronischKrankeKinder #SichtbarkeitSchaffen #Pacing #GegenDasVergessen #CareForKids
Hinweis: Bild mit Hilfe von KI erstellt.