"𝐓𝐫𝐚𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐩𝐫𝐨𝐟𝐞𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐞𝐥𝐥 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧."

von Milos Rakic – 07. Juli 2026

Das stimmt.
Und normalerweise habe ich mich auch im Griff.

Heute nicht.

Eine Teilnehmerin hatte ihren letzten Tag in unserer Maßnahme. Als sie mit diesem Abschiedsgeschenk vor mir stand und mir sagte, was sich für sie in den letzten Wochen verändert hat, musste ich schlucken.
Und ja.
Ich habe geheult.

Nicht viel.
Aber genug.

Nicht wegen der kleinen Aufmerksamkeit, die ich erhalten habe.
Sondern wegen dem, wofür es steht.

Als sie zu mir kam, war sie gefangen in ihren eigenen Gedanken. Voller Zweifel. Voller Ängste. Mental blockiert. Ohne Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Jobsuche war nicht das eigentliche Problem; die Angst vor dem Scheitern war es.

In den letzten Wochen ging es nicht darum, jemanden zu "reparieren".
Es ging darum, einen Menschen wieder an seine eigenen Ressourcen zu erinnern.

An die Fähigkeiten, die längst da waren.
An den Mut, der unter all den Sorgen verborgen lag.
An die Möglichkeiten, die sie selbst nicht mehr sehen konnte.

Genau das liebe ich an meiner Arbeit.
Nicht Lebensläufe.
Nicht Statistiken.
Nicht Vermittlungsquoten.
Sondern diese Momente, in denen Menschen beginnen, wieder an sich selbst zu glauben.

Wenn aus Hoffnungslosigkeit Handlung wird.
Wenn aus Angst wieder Zuversicht wird.
Wenn jemand den Raum anders verlässt, als er ihn betreten hat.
Für solche Momente stehe ich jeden Morgen auf.
Und für solche Momente bin ich unendlich dankbar.

Dein Profiler und Space Coach(R) des Vertrauens,
Milos Rakic. 🌻

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