Wie oft verschieben wir unsere eigenen Wünsche...

von Melanie J o c h e m – 30. Oktober 2026

...weil gerade etwas anderes wichtiger erscheint?

Wir kennen diese kleinen Alltagssituationen: Wir möchten eine Pause machen, einen Termin für uns selbst wahrnehmen oder endlich etwas beginnen, das uns schon länger am Herzen liegt. Doch dann kommt etwas dazwischen. Eine berufliche Aufgabe, eine familiäre Verpflichtung, eine Nachricht, die beantwortet werden muss.

Und irgendwann stellen wir fest, dass wir uns selbst wieder vertröstet haben.
Das ist auch vor dem gesellschaftlichen Hintergrund interessant. 2025 arbeitete in Deutschland gut jede zweite abhängig beschäftigte Frau in Teilzeit. Bei den Männern war es etwa jeder siebte. Familiäre Verpflichtungen spielten bei Frauen deutlich häufiger eine Rolle für die reduzierte Arbeitszeit als bei Männern. Die Zahlen machen sichtbar, wie viel Verantwortung und Sorgearbeit im Alltag vieler Frauen zusammenkommen.

Natürlich lässt sich daraus nicht die persönliche Situation jeder einzelnen Frau ableiten. Doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen, wie viel Raum im Alltag tatsächlich für die eigenen Bedürfnisse bleibt.

Denn manchmal sind es die äußeren Umstände, die uns daran hindern, eigene Wünsche zu verwirklichen. Und manchmal haben wir uns so sehr daran gewöhnt, uns selbst zurückzustellen, dass wir es kaum noch bemerken.

Darüber schreibe ich in meinem neuen Visionsbrief: „Der Tee wird wieder kalt“
Warum wir unsere eigenen Wünsche so oft auf später verschieben und wie wir die leisen Zeichen früher wahrnehmen können.

Mich interessiert Deine Erfahrung: Was hilft Dir dabei, die eigenen Bedürfnisse im Alltag nicht aus dem Blick zu verlieren?

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Von Herzen
Melanie

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